Heute, am 25. April 2026, berichten wir über eine eindrucksvolle Reise der Pulkauer SeniorInnen nach Passau und Oberösterreich. Diese vier traumhaften Tage waren geprägt von kulturellen Erlebnissen und wichtigen Erinnerungsorten, die die Teilnehmer auf ihrer Tour erkundeten.

Die erste Station war Mauthausen, wo die Reisenden die KZ-Gedenkstätte besuchten. Mit einem Audioguide ausgestattet, erhielten sie tiefere Einblicke in die Geschichte und die Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus. Diese Gedenkstätte ist nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Kulturelle Highlights in Passau

Nach dem bewegenden Besuch in Mauthausen ging es weiter nach Passau, wo eine Stadtführung inklusiv einer Besichtigung des berühmten Stephansdoms auf dem Programm stand. Der Dom, bekannt für seine charakteristischen Zwiebeltürme, beherbergt eine beeindruckende Orgel mit 17.974 Pfeifen. Die Reisenden waren begeistert von der Schönheit und der majestätischen Atmosphäre des Gotteshauses.

Ein weiteres Highlight war die Schifffahrt über den Zusammenfluss von Donau, Ill und Ilz, bei der die Teilnehmer die malerische Landschaft genießen konnten. Über Passau thront die Veste Oberhaus, die den Blick auf die Stadt und die Umgebung abrundet.

Erinnerungskultur und Kulinarik

Die SeniorInnen hatten die Möglichkeit, die Altstadt eigenständig zu erkunden und besuchten das ehemalige Zisterzienserkloster Engelhartszell, ein Trappistenkloster, das für sein hervorragendes Bier und den speziellen Kräuterschnaps bekannt ist. Hier fand auch eine Führung durch das Prämonstratenserstift Schlägel statt, bei der sie mit Choralmusik von Hans Veit verwöhnt wurden. Dieser Ort war im Mittelalter ein kultureller Mittelpunkt und bietet heute eine interessante Perspektive auf die Geschichte der Region.

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Ein Mittagessen im Stiftskeller der Stiftsbrauerei mit einer Verkostung der regionalen Spezialitäten rundete den Aufenthalt ab. Der letzte Stopp führte die Gruppe zur Burg Burghausen, die mit einer Länge von über einem Kilometer zu den längsten Burgen der Welt zählt. Sie erstreckt sich majestätisch über einen Bergrücken zwischen Salzach und Wöhrsee und bietet einen beeindruckenden Ausblick.

Ein eindrucksvolles Fazit

Die Reise fand ihren Abschluss auf der Greinburg, wo das eindrucksvolle Steinzimmer als Grotte die Teilnehmer in Staunen versetzte. Der allgemeine Tenor der SeniorInnen war durchweg positiv: Die Reise war hervorragend organisiert und bot interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region.

Diese Erlebnisse stellen nicht nur eine Bereicherung für die Teilnehmer dar, sondern fördern auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte, insbesondere mit dem Nationalsozialismus. In diesem Zusammenhang sei auf die Digitale Erinnerungslandschaft Österreichs (DERLA) verwiesen, ein interdisziplinäres Dokumentations- und Vermittlungsprojekt, das sich der Dokumentation von Erinnerungsorten für die Opfer des Nationalsozialismus widmet. Die Website www.erinnerungslandschaft.at bietet kontinuierlich erweiterte Informationen zu historischen Ereignissen und Orten, die für das Gedenken an die Opfer von zentraler Bedeutung sind.