Leseprojekt in Wien-Brigittenau fördert Lesefähigkeit und soziale Kontakte
Heute, am 2. Juli 2026, haben die Schüler der Mittelschule Hollabrunn und der Volksschule Dietmaiergasse in Wien-Brigittenau einen besonderen Tag erlebt. Das Leseprojekt „Lesen überschreitet Grenzen“ fand seinen krönenden Abschluss in einem Vorlesevormittag, der sowohl lehrreich als auch unterhaltsam war. Die Klasse 4ad der Mittelschule besuchte zum letzten Mal die 3. Klasse der Volksschule, denn die Mittelschüler werden im Juni ihre Schulzeit beenden. Ein großer Schritt in ihrem jungen Leben!
Im Schulgarten, wo die Sonne warm auf die Gesichter schien, lasen die älteren Schüler den jüngeren das Buch „Die Olchis werden Fußballmeister“ von Erhard Dietl vor. Es war eine Freude zu sehen, wie die Mittelschüler den Volksschülern die Zusammenhänge des Buches erklärten. Mit viel Enthusiasmus und Kreativität machten sie die Geschichte lebendig. Und wer hätte gedacht, dass auch der Lesehase „Felix“ anwesend war? Ein charmantes Detail, das die Atmosphäre noch zauberhafter machte!
Ein Eis für alle!
Zum krönenden Abschluss des Vormittags gab es eine große Portion Eis. Das war nicht nur eine willkommene Abkühlung, sondern auch ein wunderbarer Anlass, um die Freude über das gelungene Projekt gemeinsam zu feiern. Dieses Leseprojekt, das nun seit drei Jahren besteht, wird im Herbst mit einer neuen 1. Klasse der Mittelschule fortgesetzt. Die Vorfreude auf neue Geschichten und Begegnungen ist bereits spürbar.
Leseförderung ist ein wichtiges Thema, nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Regionen. In Deutschland, zum Beispiel, gibt es eine Vielzahl von Initiativen zur Stärkung der Lesefähigkeit, wie die Initiative #lesen.bayern, die seit dem Schuljahr 2018/2019 aktiv ist. Diese Programme richten sich an Lehrkräfte aller Fächer und Schularten und basieren auf dem LehrplanPLUS. Auch in Schulen und Bibliotheken gibt es zahlreiche Aktionen, die darauf abzielen, das Lesen zu fördern, wie lange Lesenächte oder spezielle Leseprojekte.
Vielfalt der Leseförderung
Besonders spannend sind die verschiedenen Ansätze, die in den Schulen Anwendung finden. Die Unterstützung von Leseclubs und media.labs durch Förderprogramme bietet Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich weiterzubilden und die Ausstattung zu verbessern. Solche Initiativen stärken nicht nur die Lesefähigkeit der Kinder und Jugendlichen, sondern auch die der Erwachsenen. In Schleswig-Holstein etwa gibt es die Kampagne „Lesen macht Leben leichter“, die sich an leseungeübte Erwachsene richtet. Es ist beeindruckend, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Freude am Lesen zu wecken und zu fördern.
Die Bedeutung von Leseprojekten wie dem in Hollabrunn kann daher nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie bringen nicht nur Wissen und Sprache näher, sondern fördern auch soziale Kontakte und das Verständnis füreinander. In einer Welt, die sich ständig verändert, bleibt das Lesen ein Schlüssel zu Bildung und persönlicher Entwicklung. Wer weiß, vielleicht sind die kleinen Volksschüler heute bei diesem Vorlesevormittag inspiriert worden, selbst einmal große Geschichten zu erzählen.
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