In Horn gibt es Grund zur Freude! Erich Prand-Stritzko, ein echter Landwirt durch und durch, wurde mit dem Titel „Ökonomierat“ ausgezeichnet. Diese Ehre ist nicht nur ein schicker Titel, sondern auch eine der höchsten Auszeichnungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Verliehen wurde die Ehrung vom Bundesminister Norbert Totschnig, was die Auszeichnung noch einmal zusätzlich aufwertet. Prand-Stritzko hat sich mit seinem langjährigen Engagement in der Landwirtschaft und seinen besonderen Leistungen für die heimische Landwirtschaft wahrlich einen Namen gemacht.
Der Familienbetrieb Prand-Stritzko, den Erich seit 1987 führt, ist nicht nur ein einfacher Bauernhof. Hier wird Legehennenhaltung betrieben und Ackerbau mit einer beeindruckenden Vielfalt an Getreidearten wie Weizen, Roggen und Gerste. Auch Sonderkulturen wie Ölkürbis, Sonnenblumen und Mohn finden hier ihren Platz. Das Tolle ist, dass der Betrieb Wert auf nachhaltige Ressourcennutzung legt, was in der heutigen Zeit mehr als wichtig ist. Waldwirtschaft und die Kompostierung regionaler Bioabfälle spielen eine zentrale Rolle.
Nicht nur ein Landwirt, sondern auch ein Politiker
Erich Prand-Stritzko ist nicht nur in der Landwirtschaft aktiv, sondern auch im kommunalpolitischen Bereich. Im letzten Jahr wurde er für seine Verdienste im Gemeinderat und im Gemeindevorstand geehrt. Die Ehrennadel des Gemeindebundes bekam er für seinen Einsatz im öffentlichen Leben im Bezirk Horn. Ehrlich gesagt, es ist inspirierend zu sehen, wie jemand in so vielen Bereichen aktiv ist und sich für seine Gemeinde einsetzt!
Doch wie sieht es eigentlich mit der Landwirtschaft im globalen Kontext aus? Sie ist zentral für die Wirtschaft und versorgt nicht nur Österreich, sondern Milliarden von Menschen weltweit mit Nahrung. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern machen 70 bis 80 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe aus. Oft genug kämpfen sie um ihre Existenz, denn die Preise für ihre Produkte werden häufig außerhalb ihres Einflussbereichs verhandelt. Um die Situation für diese Landwirte zu verbessern, sind Zugang zu Marktinformationen und eine faire Bezahlung unerlässlich. Politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit kann hier große Fortschritte bringen.
Eine nachhaltige Zukunft für die Landwirtschaft
Die kleinbäuerliche Landwirtschaft hat das Potenzial, die Nahrungsmittelproduktion zu steigern und die Ernährungssicherheit zu verbessern. Eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Sie verbessert die Ernährungssituation, reduziert Armut und ist umweltverträglich. Wenn wir Frauen in der Landwirtschaft die gleichen Chancen wie Männern einräumen, können die Ernteerträge um 20 bis 30 Prozent steigen. Das ist eine Zahl, die für sich spricht und zeigt, wie wichtig Gleichberechtigung ist!
In einer Welt, in der der Druck auf natürliche Ressourcen steigt, ist es umso wichtiger, die Bedingungen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu verbessern. Der Zugang zu Ressourcen wie Land und Wasser sowie zu Technologien und Schulungen sind entscheidend. Erich Prand-Stritzko und sein Betrieb sind ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Praktiken nicht nur für den eigenen Betrieb, sondern auch für die Gemeinschaft von Vorteil sein können.
Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorbilder in der Landwirtschaft immer mehr Anerkennung finden und dass die Politik den nötigen Rückhalt gibt, um eine zukunftsfähige Landwirtschaft für alle zu schaffen.