In Horn tut sich was – und das nicht nur, weil die Sonne scheint! Die EVN und die ÖKO Wärme Hoyos haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit zur Wärmeversorgung in der Stadt zu vertiefen. Ein echter Gewinn für die Region! Die EVN wird das Fernwärmenetz im Stadtzentrum übernehmen und es mit dem Naturwärmenetz verbinden. Das bedeutet, dass die Wärme künftig zentral erzeugt und über isolierte Leitungen direkt zu den Haushalten und Betrieben transportiert wird. Die Umstellung für die Kunden? Die wird reibungslos über die Bühne gehen, versprochen! Während der Übergangsphase bleibt die Versorgung gesichert, sodass niemand im Kalten sitzen muss. Ein großes Lob gebührt auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die die Bedeutung dieser Kooperation für eine nachhaltige Energieversorgung in den Vordergrund stellt.

Bürgermeister Gerhard Lentschig betont ebenfalls, wie wichtig dieses Projekt für die wirtschaftliche Entwicklung und die Wertschöpfung in Horn ist. Der Ausbau des Naturwärmenetzes verläuft planmäßig, und die Leitungsbrücke über die Taffa wird im Sommer eingehoben. Das ist doch ein Grund zum Feiern! Die Biomasseheizwerke der EVN und der Hoyos-Anlage werden gemeinsam dafür sorgen, dass das gesamte Netz versorgt wird. Stefan Szyszkowitz, Vorstandssprecher der EVN, sichert eine langfristige, klimafreundliche Wärmeversorgung zu. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Naturwärmenetz in Horn eine Gesamtlänge von beeindruckenden 12,8 km erreichen, und die Modernisierung des Biomasseheizwerks ist für das Frühjahr 2027 geplant.

Die Herausforderung der Wärmewende

<pDoch nicht nur in Horn wird die Wärmewende vorangetrieben. Auf nationaler Ebene steht die Energiewende im Wärmebereich noch vor einigen Herausforderungen. Erdgas und Heizöl sind nach wie vor die dominierenden Energieträger – und die sind leider nicht zukunftsfähig. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Das scheint ein weiter Weg zu sein, insbesondere angesichts des Drucks auf die Flächen für Wärme aus Biomasse oder Solarthermie. Eine Studie, die von November 2019 bis September 2021 lief, hatte das Ziel, Optionen für eine naturverträgliche, erneuerbare Wärmeversorgung aufzuzeigen. Es gibt zahlreiche Empfehlungen, wie etwa die Effizienz von Gebäuden zu steigern und naturschutzfreundliche Technologien zu fördern.

Die Wärmenetze, die jetzt auch in Horn ausgebaut werden, bieten große Vorteile für den Naturschutz und können den Strombedarf reduzieren. Das ist ein echter Lichtblick! Vor allem Wärmepumpen kommen als zentrales Standbein der Wärmewende immer mehr in den Fokus. Allerdings sollte die Nutzung von Biomasse auf Bereiche beschränkt werden, die schwer klimaneutral versorgt werden können. Diese Überlegungen sind wichtig, um die Natur nicht unnötig zu belasten. Der Forschungsbedarf zu Gewässerwärmepumpen und deren Auswirkungen auf Ökosysteme bleibt weiterhin hoch, und es besteht ein Bedarf an Potenzialstudien zur Biomasseverfügbarkeit unter Naturschutzaspekten.

Regulierungen und Förderungen

<pUnd auch die Kommunen sind gefordert! Durch die Kommunale Wärmeplanung (KWP) können sie die Wärmewende aktiv vorantreiben. KWP ist ein strategisches Planungsinstrument, das hilft, die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Bundesregierung hat zudem zahlreiche regulatorische Instrumente und Förderprogramme ins Leben gerufen, um die Dekarbonisierung der Wärme zu unterstützen. Die Klimaziele sind im Bundes-Klimaschutzgesetz festgeschrieben, und es wird regelmäßig über die Fortschritte berichtet. Schließlich müssen wir alle einen Beitrag leisten, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

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<pAuf EU-Ebene gibt es außerdem verschiedene Regularien und Gesetzesinitiativen, die die Transformation des Wärmeverbrauchs und der Wärmeversorgung vorantreiben sollen. Dazu gehören unter anderem die Renewable Energy Directive III und die Energy Efficiency Directive. Diese Entwicklungen sind entscheidend, damit die Wärmewende nicht nur in Horn, sondern auch in ganz Österreich und darüber hinaus erfolgreich umgesetzt werden kann.

<pDie Zukunft sieht also vielversprechend aus – sowohl für Horn als auch für die gesamte Region. Auf geht's, immer weiter in Richtung nachhaltige Energiezukunft!

Für weitere Informationen über die Zusammenarbeit von EVN und Hoyos besuchen Sie bitte die Quelle.

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