In Sigmundsherberg gibt es Neuigkeiten in der Nahversorgung, die sowohl für die Gemeinde als auch für die ansässigen Bürger von Bedeutung sind. Am 25. August 2023 wurde der Nah&Frisch-Markt eröffnet, nachdem die Marktgemeinde über einen Zeitraum von zwei Jahren den Betrieb selbst führte. Die Übergangsphase war notwendig, um die Nahversorgung im Ortszentrum sicherzustellen, eine Aufgabe, die nicht zu den primären Verantwortlichkeiten der Gemeinde gehört. Bürgermeister Franz Göd betont die Wichtigkeit einer tragfähigen Nachfolgelösung und zeigt sich zufrieden mit der gefundenen Betreiberin, Bianca Rübing aus Röschitz, die bereits Erfahrung im Lebensmittelhandel hat.
Die neue Betreiberin hat bereits einige Neuerungen im Markt angekündigt. Dazu zählen ein Obst- und Gemüsekühlschrank sowie eine persönliche Bedienung im Kaffeebereich. Zudem sind geplante Frühstücksangebote im Kommen. Ein klarer Fokus liegt auf Frische und Qualität, sowie der stärkeren Einbindung regionaler Produzenten. Um diese Ziele zu erreichen, wird das Team um eine neue Mitarbeiterin und einen Lehrling erweitert. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert, sodass die Kunden weiterhin zu den gewohnten Zeiten ihre Einkäufe erledigen können. Für die treuen Kunden hat Bürgermeister Göd seinen Dank ausgesprochen und lädt zur Wiedereröffnung ein.
Übergabe und Zukunftsausblick
Die Marktgemeinde Sigmundsherberg hat in Zusammenarbeit mit der Firma Kastner die Nachfolge für den Nah&Frisch-Markt ausgewählt, um eine langfristige Lösung zu gewährleisten. Die Filiale wird am 24. April 2026 mit einer neuen Pächterin wieder eröffnet. In der Zeit vom 20. April bis 23. April 2026 bleibt die Filiale aus organisatorischen Gründen geschlossen. Bürgermeister Göd weist darauf hin, dass es aufgrund der Übergabe und Umstellung zu einem eingeschränkten Warenangebot kommen kann. Dies ist jedoch eine temporäre Maßnahme, die der Marktgemeinde und den neuen Betreibern helfen soll, den Standort zukunftsfähig zu machen.
Die Nahversorgung ist ein zentraler Bestandteil des Lebens in vielen Gemeinden, und die Entwicklungen in Sigmundsherberg zeigen, wie wichtig es ist, auch in Krisenzeiten Lösungen zu finden. Die Bemühungen der Gemeinde, die Versorgung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Qualität zu steigern, können als Beispiel für andere Gemeinden dienen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten stärkt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sorgt auch dafür, dass die Kunden frische und qualitativ hochwertige Produkte erhalten.