Partnertag der Selbsthilfegruppen im Landesklinikum Horn
Am 26. Juni 2026 fand im Landesklinikum Horn ein ganz besonderer Partnertag statt. Hier kamen Vertreter mehrerer Selbsthilfegruppen zusammen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Mit dabei waren die Frauenselbsthilfe nach Krebs, die Parkinson-Selbsthilfegruppe und der Österreichische Herzverband. Ronald Söllner, der Vorstandsvorsitzende des Dachverbands NÖ Selbsthilfe, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. Dies war nicht nur eine Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, sondern auch um Erfahrungen und Informationen auszutauschen.
Der Austausch war wirklich lebhaft, und die Diskussionen drehten sich um aktuelle Entwicklungen im Bereich Selbsthilfe. Themen wie die Bedeutung persönlicher Begegnungen, die Sichtbarkeit der Angebote und die gezielte Ansprache von Betroffenen wurden leidenschaftlich behandelt. Ein wichtiger Partner des Landesklinikums Horn ist der Verein Seelische Gesundheit, der regelmäßig Informations- und Beratungsangebote im Klinikum bereitstellt. Der Partnertag verdeutlichte die Vielfalt der Aktivitäten der Selbsthilfegruppen und die hohe Bedeutung der Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen.
Vielfalt der Selbsthilfe
Ein weiteres Highlight des Treffens war der Rückblick auf die bisherigen Kooperationen zwischen den Selbsthilfegruppen und dem Klinikum. Gleichzeitig gab es auch einen spannenden Ausblick auf zukünftige Vorhaben. Die regelmäßigen Dialoge ermöglichen es, Anliegen frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam Projekte zu entwickeln. Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert die Teilnehmer sind, wenn es darum geht, die Selbsthilfe in der Region weiter voranzubringen.
Selbsthilfegruppen spielen eine entscheidende Rolle in der Gesundheitsversorgung. Sie sind oft die Basis der Selbsthilfearbeit und bieten Unterstützung bei spezifischen Erkrankungen oder Behinderungen. In Deutschland sind Selbsthilfegruppen unterschiedlich strukturiert – von unverbindlichen Treffen bis hin zu organisierten Vereinen. Ehrenamtliche Mitglieder setzen sich häufig für die Belange ihrer Gruppe ein, manchmal ohne jeglichen finanziellen Ausgleich, was ihre Hingabe umso mehr unterstreicht.
Verbindung zu Fachkräften
Einige Selbsthilfeorganisationen arbeiten eng mit Fachkräften zusammen, um ihren Mitgliedern wertvolle Informationen sowie Beratungs- und Fortbildungsangebote zukommen zu lassen. Diese Zusammenarbeit ist wichtig, um die Qualität der Selbsthilfearbeit zu gewährleisten. Selbsthilfekontaktstellen bieten darüber hinaus professionelle Beratung durch hauptamtliche Mitarbeiter an, die helfen, neue Gruppen zu gründen und fachliche Fragen zu klären.
Die Themen Inklusion und Teilhabe an der Gesellschaft sind für Selbsthilfegruppen von zentraler Bedeutung. Sie setzen sich für die Interessen von Menschen mit chronischen Erkrankungen ein und kämpfen gegen Vorurteile und für eine angemessene Gesundheitsversorgung. Es ist wichtig, dass die Unabhängigkeit der Selbsthilfe gewahrt bleibt, um Neutralität zu sichern. Datenschutz spielt dabei eine große Rolle, insbesondere bei der Verarbeitung von sensiblen Mitgliederdaten und Gesundheitsinformationen.
Der Partnertag im Landesklinikum Horn hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und medizinischen Einrichtungen sind. Es ist eine Plattform, die nicht nur bestehende Kontakte pflegt, sondern auch neue Ideen und Projekte entwickelt, die letztlich den Betroffenen zugutekommen. Die Selbsthilfe ist ein starkes Fundament der gesundheitlichen Versorgung und bleibt ein zentraler Bestandteil des sozialen Lebens. Mehr Informationen dazu finden Sie in dem Artikel auf MeinBezirk.
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