Am Samstag, den 25. April 2026, fand am malerischen Egelsee ein ganz besonderes Event statt: der Ring- und Rudelwettkampf der Waldviertler Pfadfindergruppen. Hier traten 27 Wichtel und Wölflinge der Pfadfindergruppe Horn an – und die Kleinen waren ganz schön aufgeregt! Mit einem Alter zwischen 7 und 10 Jahren, waren sie die jüngsten unter den Pfadfindern. Die Atmosphäre war geprägt von kindlichem Enthusiasmus und dem Geruch frischer Waldluft.
Das Thema des Wettkampfs war spannend und ein wenig gruselig: Ein böser Feuergnom hatte den Wald in Brand gesteckt! Die Waldbewohner waren verzweifelt und baten um Hilfe. Die Kinder waren gefordert, sich mutig dieser Herausforderung zu stellen. Ihre Mission? Einen magischen Zaubertrank zu sammeln, um den Brand zu löschen. Eine aufregende Aufgabe, die Mut und Teamfähigkeit verlangte. Und tatsächlich, die Wichtel und Wölflinge meisterten die Aufgaben mit Bravour, hielten den Feuergnom auf und stellten so den Frieden im Wald wieder her. Ein tolles Ergebnis, das mit einem ersten und dritten Platz belohnt wurde!
Ein Blick auf die Wichtel und Wölflinge
Die Wichtel (Mädchen) und Wölflinge (Burschen) sind die kleinsten PfadfinderInnen. Sie treffen sich jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr. In dieser Zeit erleben sie Abenteuer, die nicht nur Spaß machen, sondern auch ihre persönlichen Fähigkeiten, Talente und Freundschaften fördern. Ihr Wahlspruch „So gut ich kann!“ schafft einen geschützten Raum, in dem sie angstfrei ausprobieren und lernen können. Hier zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin.
Die Methode der Wichtel und Wölflinge basiert auf dem Spiel. Es wird ein Erprobungssystem mit acht Schwerpunkten angeboten, das die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit unterstützt. Über den „Weg zum Versprechen“ können die Kinder vom „1. Stern“ zum „2. Stern“ aufsteigen. Das fördert nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl. Ein kleines Highlight ist das spezielle Abzeichen, das sie für die Entdeckung und Vertiefung ihrer Fähigkeiten erhalten. Ein tolles Prinzip, um die Neugier und die Kreativität der Kinder zu fördern.
Die Bedeutung der Pfadfinderarbeit
Die Stiftung Pfadfinden hat die pfadfinderische Jugendarbeit im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) fest im Blick. Sie fördert die Neugründung von Gruppen, damit mehr Kinder und Jugendliche in den Genuss solcher Abenteuer kommen. Besonders wichtig ist die Qualifizierung von Führungskräften, die den Nachwuchs unterstützen und motivieren. Hier wird nicht nur Teamarbeit und Selbstmanagement gelernt – es geht auch um soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement.
Ein weiterer Aspekt ist die Förderung von ästhetischer Bildung. Die Kinder sollen nicht nur die Natur erleben, sondern auch ihre Kreativität und persönliche Ausdrucksformen entdecken. Das stärkt das Verständnis für soziale und kulturelle Vielfalt, was in unserer heutigen Zeit besonders wichtig ist. Die Pfadfinderarbeit leistet somit einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft und zu einem respektvollen Miteinander.
Für die kleinen Abenteurer am Egelsee war der Tag nicht nur ein Wettkampf, sondern ein unvergessliches Erlebnis. Ein großes Dankeschön an alle Kinder für ihren Einsatz und an die Betreuer, die diese tollen Erlebnisse ermöglichen! Wer mehr über die Pfadfinderarbeit erfahren möchte, findet auf den Webseiten der jeweiligen Gruppen viele interessante Informationen – wie zum Beispiel hier.