In Langenzersdorf tut sich gerade einiges im Bereich der Kinderbetreuung. Endlich – könnte man sagen – denn die Investitionen in zusätzliche Betreuungsplätze und die moderne Infrastruktur sollen nicht nur Familien entlasten, sondern auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Im Rahmen der niederösterreichischen Betreuungsoffensive wird das Kinderbetreuungsangebot massiv ausgebaut. Zwei neue Kindergartengruppen und zwei Gruppen für Tagesbetreuungseinrichtungen entstehen, dazu kommt ein neuer Bewegungsraum, der das pädagogische Angebot ergänzt. Das hat auch seine Gründe: Laut dem Monitoring-Bericht der Statistik Austria zur elementaren Bildung für 2024/25 liegt die Besuchsquote der drei- bis fünfjährigen Kinder in Kindertagesheimen in Niederösterreich bei 98,2 Prozent – das ist die höchste Quote in ganz Österreich!

Die Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bezeichnet diese Erweiterung als wichtigen Schritt für die Entwicklung und Betreuung von Kindern. Und das ist nicht nur ein leeres Versprechen, sondern wird durch den NÖ Schul- und Kindergartenfonds unterstützt, der eine Zinsförderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro bereitstellt. Diese Zahlen sind beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Besuchsquote der null- bis zweijährigen Kinder in Niederösterreich auf 38,6 Prozent gestiegen ist – ein Plus von 3,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Im bundesländerspezifischen Vergleich bedeutet das Rang drei für die Betreuung von Kleinkindern.

Kinderbetreuung im Aufwind

Der Ausbau der Kinderbetreuung wird auch im Monitoring-Bericht zur elementaren Bildung 2023/24 durch Statistik Austria deutlich. Hier liegt die Besuchsquote der unter 3-Jährigen in Niederösterreich bei 36,3 Prozent, was über dem Österreich-Schnitt von 34,9 Prozent liegt. Besonders beeindruckend ist die Quote der 3- bis 6-Jährigen, die mit 98,3 Prozent über dem Barcelona-Ziel von 96 Prozent liegt. Und schaut man sich die Betreuungsquoten genauer an, wird schnell klar, dass Niederösterreich bei den zwei- bis vierjährigen Kindern die höchsten Werte aufweist. Jede zweite Gruppe für einjährige Kinder ist VIF-konform. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass 93 Prozent der niederösterreichischen Gemeinden Betreuungsplätze für die zwei- bis dreijährigen Kinder anbieten.

Die Anstrengungen des Bundeslandes und der Gemeinden für bessere Kinderbetreuungsangebote sind unübersehbar. Ab dem Kindergartenjahr 2024/2025 wird es zudem erstmals Gruppen für zwei-Jährige geben. Das sind 250 Gruppen, die ab September 2024 starten. Und damit nicht genug: Bis 2027 sind insgesamt 750 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung eingeplant. Das ist ein klares Signal, dass die Bedürfnisse der Familien ernst genommen werden. Man fragt sich, woher all diese positiven Entwicklungen kommen, und findet schnell die Antwort: Es ist das Ergebnis eines umfassenden Monitorings zur Kinderbildung und -betreuung in Österreich.

Ein Blick in die Zukunft

Die Berichterstattung im dritten Monitoring-Bericht zeigt deutliche Verbesserungen. Die Besuchsquote der unter 3-Jährigen stieg von 14 Prozent im Jahr 2008 auf 36,9 Prozent. Bei den 3- bis 6-Jährigen hat sich die Quote von 86,6 Prozent auf 94,6 Prozent erhöht. Das sind nicht nur Zahlen, das sind echte Fortschritte. Ein umfassendes Bild der Situation wird durch die detaillierte Gliederung nach Bundesländern und Bezirken ermöglicht. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um die Qualität der Betreuung. Besucherstatistiken, Öffnungszeiten, das Personal – all diese Aspekte werden betrachtet, um ein vollständiges Bild der Kinderbetreuung zu zeichnen. Und ganz ehrlich, wenn so viel Geld und Mühe investiert wird, dann kann man nur hoffen, dass die positive Entwicklung weitergeht.

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Die Menschen in Langenzersdorf können sich also auf eine bessere Zukunft für ihre Kinder freuen. Man kann nur wünschen, dass dieser Schwung anhält und die nächsten Generationen von den Verbesserungen profitieren. Das wäre doch einfach nur genial.