Heute, am 30. Mai 2026, wurde in Gerasdorf ein bedeutender Schritt für die Bildungslandschaft in der Region gemacht. Der Spatenstich für die neue Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) fand in dieser Woche statt und brachte nicht nur zahlreiche Politiker und Verantwortliche zusammen, sondern auch eine große Portion Hoffnung für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Die Bundesimmobiliengesellschaft, unter der Leitung von Geschäftsführer Gerald Beck, wird das Projekt umsetzen, und das Bildungsministerium investiert stolze 61,7 Millionen Euro in den Bau der Schule.
Der Standort in der Freudgasse, im Aufschließungsgebiet nahe dem Gerasdorfer Stadtzentrum, bietet die Möglichkeit, den wachsenden Bedürfnissen der Region gerecht zu werden. Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstrich während der Veranstaltung die Wichtigkeit dieser neuen Schule für die Bildungszukunft im Weinviertel. Es wird nicht nur eine Vielzahl von Schulplätzen geschaffen, sondern auch die Chancengleichheit in einer dynamischen Region gestärkt.
Moderne Bildungsinfrastruktur und innovative Ansätze
Eine große Freude war die Zusage, dass die ersten Schülerinnen und Schüler von der AHS Korneuburg an den neuen Standort übersiedeln werden. Bildungsminister Christoph Wiederkehr sprach von der modernen Bildungsinfrastruktur, die mit der neuen AHS realisiert werden soll. Besonderes Augenmerk wird auf MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Umwelt und Ökologie gelegt. Das Gebäude wird 36 Klassenräume, Sonderunterrichtsräume, Turnsäle und attraktive Nebenräume bieten, sodass die Schüler optimal gefördert werden können.
Ein weiteres Highlight sind die geplanten Nachmittagsbetreuungen mit eigenen Lern- und Aufenthaltszonen für die Unterstufe. Dies zeigt, dass die Bedürfnisse der Kinder ernst genommen werden und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Karl Fritthum, Bildungsdirektor, betonte die Bedeutung des neuen Schulgebäudes für die Zukunft junger Menschen und die positive Entwicklung der Region.
Architektur und Nachhaltigkeit im Fokus
Die Architektur des neuen Gymnasiums stammt von den Gewinnern des Architekturwettbewerbs, Megatabs ZT GmbH. Das zweigeschossige Gebäude wird in Holzbauweise errichtet und verfügt über drei Innenhöfe, die für eine angenehme Lernatmosphäre sorgen sollen. Die großzügige Aula und die zentrale Haupttreppe mit Sitzstufen laden zum Verweilen ein, während das Erdgeschoss durch große Verglasungen Einblicke in die Dreifachturnhalle ermöglicht. Auch die Außenanlagen sind durchdacht gestaltet, mit Grünräumen, die den Schulalltag bereichern.
Besonders hervorzuheben ist, dass das Bauvorhaben dem klimaaktiv Gold Standard entspricht und umweltfreundliche Produkte verwendet werden. Eine Photovoltaikanlage mit 330 kWp auf dem Dach wird zur Energieversorgung beitragen, und die Beheizung erfolgt durch eine effiziente Wärmepumpenanlage mit Grundwasser. Dies zeigt, wie wichtig nachhaltiges Bauen und Umweltschutz in der heutigen Zeit sind.
MINT-Initiativen und die Zukunft der Bildung
Die neue AHS in Gerasdorf reiht sich in eine Vielzahl von Initiativen ein, die sich dem MINT-Bereich widmen. Aktuell läuft die 10. Ausschreibung für das MINT-Gütesiegel, das Schulen und Kindergärten in ganz Österreich zur Bewerbung einlädt. Bildungsminister Wiederkehr hebt hervor, wie entscheidend die MINT-Fächer für die Zukunft unserer Kinder sind. Das Gütesiegel fördert nicht nur die Begeisterung für Mathematik und Technik, sondern auch die Chancengleichheit für alle Kinder.
Die Verleihung des MINT-Gütesiegels ist eine wertvolle Auszeichnung für innovative Lernkonzepte und motiviert Schulen, kreative und spannende Wege im MINT-Bereich zu beschreiten. So könnten die neuen Schülerinnen und Schüler der AHS Gerasdorf nicht nur von einer modernen Schule profitieren, sondern auch von einem Bildungssystem, das auf Vielfalt und Chancengerechtigkeit setzt.
Wie es scheint, ist die Zukunft der Bildung in Gerasdorf und im Weinviertel vielversprechend. Die neue AHS wird ein Ort des Lernens, der Kreativität und der Chancengleichheit – und darauf dürfen wir alle gespannt sein!
Für weitere Details zu dem Projekt und den aktuellen Entwicklungen können Sie die vollständige Quelle auf MeinBezirk und NÖN nachlesen.
