In Stockerau tut sich was! Die ITA gemeinnützige GmbH eröffnet eine neue Außenstelle, die vor allem Jugendlichen mit leichten Beeinträchtigungen den Zugang zur Berufsbildung erleichtern soll. Die große Vision dahinter? Ein Ausbau der inklusiven Berufsbildung, denn jeder junge Mensch hat das Recht auf eine berufliche Perspektive. Ab Herbst 2026 wird eine Holzwerkstatt als neues Ausbildungsangebot ins Leben gerufen. Brigitte Neuhauser, die sich leidenschaftlich für diese Initiative einsetzt, hebt hervor, wie wichtig zukünftige Kooperationen in der Region sind. Jugendliche aus Korneuburg, Hollabrunn und Mistelbach werden somit kürzere Wege zu ihrer Ausbildung haben, was einfach klasse ist!
Die bisherigen Ausbildungsangebote waren hauptsächlich auf Gänserndorf-Süd konzentriert. Doch mit der neuen Holzwerkstatt wird ein zusätzliches Angebot geschaffen, das eine praxisnahe Heranführung an handwerkliche Tätigkeiten bietet. Voraussetzung für die Teilnahme? Ein gewisses Interesse am Werkstoff Holz und die Freude an der Arbeit damit! Zu Beginn werden 15 Ausbildungsplätze angeboten, und die Bewerbungen sind bereits eröffnet. Das Angebot zielt auf junge Menschen ab 15 Jahren, die nach der Pflichtschule einen eingeschränkten Zugang zu weiteren Bildungswegen haben. Eine Kooperation mit der angeschlossenen FIT-Schule sorgt dafür, dass Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt werden.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Bedeutung von Berufsausbildungen kann nicht genug betont werden. Sie sind für die Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Arbeitsleben unverzichtbar. Das weiß man auch in Stockerau. Unterstützung während der Ausbildung sollte individuell angepasst werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Inklusion spielt eine zentrale Rolle in der beruflichen Bildung – und die neuen Angebote der ITA sind ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist wichtig, dass Jugendliche, die vielleicht nicht den einfachsten Weg gehen, die Chance auf eine erfolgreiche Ausbildung bekommen.
Rechtliche Rahmenbedingungen wie das Berufsbildungsgesetz und verschiedene Sozialgesetzbücher sind entscheidend für die Förderung von Inklusion und Teilhabe. Die Unterscheidung zwischen Angeboten für „Menschen mit Behinderung“ und „förderungsbedürftige junge Menschen“ ermöglicht maßgeschneiderte Unterstützung. So können auch lernbeeinträchtigte und sozialbenachteiligte Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, eine Ausbildung abzuschließen, gezielt gefördert werden.
Tag der offenen Tür und Ausblick
Ein Highlight wird der Tag der offenen Tür am 28. Mai 2026 in Gänserndorf-Süd sein, wo interessierte Jugendliche und deren Eltern sich über das Ausbildungsangebot, einschließlich der Holzwerkstatt, informieren können. Neuhauser betont, dass die Teil-Ausbildung bei ITA den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt verbessern kann. Das ist eine großartige Perspektive für viele Jugendliche, die oft vor verschlossenen Türen stehen.
Diese Initiative ist nicht nur wichtig für die Region, sondern könnte auch ein Beispiel für andere Gemeinden sein. ITA plant zwar weitere Außenstellen, konkrete Vorhaben gibt es jedoch noch nicht. Aber die Richtung stimmt! Es bleibt zu hoffen, dass die Holzwerkstatt in Stockerau ein voller Erfolg wird und viele junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet.