Am 22. Mai 2026 wurde die Nepomukbrücke in Hainfeld feierlich eröffnet. Ein Datum, das sich die Hainfelder wohl für alle Zeiten merken werden. Der Neubau, der bereits im Dezember 2025 für den Verkehr freigegeben wurde, stellt eine moderne Infrastrukturmaßnahme dar – und das ganz ohne Unfall oder Komplikationen! Das Brückengeländer wurde im Frühjahr 2026 montiert und bringt nicht nur Sicherheit, sondern auch eine informative Note. Die neuen Geländerfelder laden die Besucher ein, mehr über das Gemeindegebiet von Hainfeld zu erfahren und die Umgebung zu erkunden.
Ein weiteres Highlight ist die beeindruckende Nepomukstatue, die zusammen mit der Station der Kulturmeile Hainfeld als letzte Maßnahme aufgestellt wurde. Der heilige Johannes Nepomuk, als Schutzpatron der Brücken und Brückenbauer bekannt, wacht nun über die neue Verbindung. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Neubau auf rund 780.000 Euro. Bei der Planung und Ausführung wurde großer Wert darauf gelegt, lokale Unternehmen einzubeziehen. Die Firma Kalczyk & Kreihansel Ziviltechnikergesellschaft war für die Planung, Statik, Ausschreibung und Baustellenkoordination verantwortlich, während die Firma Hans Zöchling GmbH den Abbruch der alten Brückenkonstruktion übernahm. Die Baumeister- und Straßenbauarbeiten wurden von der Anton Traunfellner GmbH umgesetzt und das neue Brückengeländer kam von der Metallbau Jansch.
Ein Gemeinschaftswerk
Die Stadtgemeinde Hainfeld hat sich bei allen beteiligten Firmen für die reibungslose Zusammenarbeit bedankt. Das zeigt, wie wichtig es ist, lokale Unternehmen in solche Projekte einzubeziehen. So wird nicht nur die regionale Wirtschaft gestärkt, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft gefördert. Im Fall der Nepomukbrücke ist das besonders spürbar. Die Baustelle lief unfallfrei und alles verlief nach Plan. Das ist heutzutage ja wirklich nicht selbstverständlich!
In einer Zeit, in der oft über den Erhalt von denkmalgeschützten Bauten diskutiert wird, zeigt der Neubau der Nepomukbrücke, dass moderne Infrastruktur und der Erhalt von Traditionen Hand in Hand gehen können. Denkmalgeschützte Bauten sind nicht nur oft technisch, sondern auch künstlerisch und geschichtlich herausragend. Sie prägen das Stadtbild und stehen für Identität. Manchmal gibt es die Auffassung, dass solche Denkmale nicht modernisiert werden können. Doch oft sind diese Argumente nicht zutreffend und es gibt durchaus Wege, Neubauten an benachbarter Stelle zu errichten, während das Denkmal erhalten bleibt. Genau diese Balance gilt es zu finden.
Die Nepomukbrücke ist ein Beispiel dafür, wie man Tradition und Moderne verbinden kann. Sie lädt nicht nur zum Überqueren ein, sondern auch zur Erkundung und zum Verweilen. Die Brücke wird in Zukunft sicherlich ein beliebter Treffpunkt für Einwohner und Besucher sein – und wer weiß, vielleicht wird sie auch zu einem neuen Wahrzeichen für Hainfeld.
