Am 9. Juni 2026 steht die Gastronomie im Bezirk Lilienfeld im Zeichen der Regionalität. In den letzten Jahren hat sich ein klarer Trend abgezeichnet: Immer mehr lokale Wirte setzen auf regionale Produkte. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Qualität der Speisen. Die Bauernkammer, unter der Leitung von Rudolf Buchner, macht deutlich, wie wichtig die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem AMA-Gütesiegel ist. Seit 2023 ist die Kennzeichnung in Großküchen, Pflegeheimen und Schulen Pflicht, während sie in der lokalen Gastronomie zwar freiwillig bleibt, aber dennoch immer mehr Zuspruch findet.

Besonders erfreulich ist die Anzahl der Gastronomiebetriebe, die sich der Partnerschaft mit heimischen Landwirten angeschlossen haben. In ganz Niederösterreich sind dies mittlerweile 180 Wirte, die stolz das Gütesiegel „AMA Genuss Region“ tragen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hebt die zahlreichen Vorteile hervor, die sich aus der Transparenz der Produkt Herkunft ergeben. Eine solche Verbindung zwischen Landwirtschaft, Wirten und Konsumenten zu stärken, ist das erklärte Ziel.

Das Bewusstsein wächst

Bezirksbäuerin Petra Schmölz spricht über die Bedeutung des bewussten Einkaufs regionaler Produkte. Im Gasthaus Schüller in Hainfeld beispielsweise wird die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten als echter Vorteil wahrgenommen. Wirt Robert Schüller erzählt von einem steigenden Interesse seiner Gäste an der Herkunft der Produkte. Immer mehr Menschen möchten wissen, wo ihr Essen herkommt. Das ist ein tolles Zeichen, denn es zeigt, dass die Konsumenten bewusster werden.

Ein weiteres Highlight ist der Tag der nachhaltigen Gastronomie, der am 18. Juni gefeiert wird. An diesem Tag wird die Bedeutung von regionaler Herkunft und transparenter Kennzeichnung von AMA-Marketing besonders betont. Auf der Plattform www.genussregionen.at finden Verbraucher Gastronomiebetriebe, Direktvermarkter und Lebensmittelhandwerker in ganz Österreich. Über 1.300 Gastronomiebetriebe, viele davon in Oberösterreich, Steiermark und Salzburg, sind Teil dieser Initiative. Das AMA-Gütesiegel steht für Produkte mit klarer Herkunft und strengen Kontrollen – ein echtes Qualitätssiegel.

Qualität und Kontrolle

Die Rohstoffe stammen aus festgelegten Regionen und werden oft in Handarbeit vor Ort verarbeitet. Insbesondere Fleischereien sind gefordert, die Herkunft ihrer Zutaten lückenlos mit Lieferscheinen und Rechnungen zu belegen. Zusätzlich erfolgen regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Stellen, was das Vertrauen der Verbraucher stärkt. Die Genusskarte gibt einen Überblick über die qualitätsbewussten Partnerbetriebe und richtet sich nicht nur an Konsumenten, sondern auch an Gastronom:innen, Fleischverarbeiter:innen und Landwirt:innen.

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Die AMA-Marketing hat sich zum Ziel gesetzt, diese Partnerschaften weiter auszubauen. Transparente Produktionswege und kurze Transportwege stehen dabei im Mittelpunkt. Es ist beeindruckend, wie diese Initiative die Menschen sensibilisiert und das Bewusstsein für nachhaltige Gastronomie schärft. Das steigende Interesse an regionalen Produkten ist nicht nur ein Trend – es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Verbindung zwischen Erzeugern und Konsumenten zu stärken. So wird nicht nur die Gastronomie belebt, sondern auch die gesamte Region profitiert.