Sommerakademie Lilienfeld feiert Mozarts 270. Geburtstag mit festlichem Eröffnungskonzert
Am 6. Juli 2026 war die Stiftsbasilika in Lilienfeld der Schauplatz eines ganz besonderen Events: Die 45. Sommerakademie Lilienfeld wurde mit einem festlichen symphonischen Eröffnungskonzert gefeiert. Anlässlich des 270. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozart wurden die Besucher von den Klängen seiner Meisterwerke verzaubert. Das Künstlerorchester Wien/Lilienfeld, unter der einfühlsamen Leitung von Karen de Pastel, bot ein Programm, das die Herzen der Zuhörer höher schlagen ließ.
Auf dem Programm standen sowohl das Flötenkonzert mit der talentierten Carolin Ratzinger als auch das Klarinettenkonzert, dargeboten von Simon Reitmeier. Zudem gab es die Sinfonia concertante, in der Julian Walder an der Violine und Magdalena Rychetsky an der Viola brillierten. Es war wirklich eine Freude zu sehen, wie das Publikum auf die Darbietungen reagierte – lang anhaltender Applaus und strahlende Gesichter waren die Folge dieser musikalischen Hochgenüsse.
Begeisterte Gäste und kulinarische Köstlichkeiten
Zahlreiche Gäste, darunter der Bürgermeister Manuel Aichberger und Vizebürgermeister Christian Buxhofer, hatten sich versammelt, um dieses kulturelle Ereignis zu erleben. Auch die Bezirkshauptfrau Heidelinde Grubhofer und der Nationalratsabgeordnete Fritz Ofenauer waren anwesend. Der Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Traisen-Gölsental, Roman Schlosser, und Pater Hermann Schöppe rundeten die illustre Gästeliste ab. Es war nicht nur die Musik, die die Anwesenden begeisterte, sondern auch das kulinarische Angebot im Prälatenhof. Dort konnten sie sich während der Konzertpause und nach dem Konzert mit Köstlichkeiten vom Lilienfelder Stüberl verwöhnen lassen.
Besonders erfreut über die Atmosphäre waren unter anderem Harald Weider, Brigitte Unfried und Wolfgang Fischbacher, die ihre Begeisterung für die Veranstaltung zum Ausdruck brachten. Auch Karen und Niki Vecsei, sowie Rosa Zahradnicek, Regina Holzweber, Ulrike Buxhofer und Bettina Ofenauer genossen sichtlich das Ambiente, das die Stiftsbasilika in dieser Nacht bot.
Ein Blick über den Tellerrand
Ein Event wie das Eröffnungskonzert der Sommerakademie Lilienfeld erinnert daran, wie wichtig es ist, das Erbe großer Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart lebendig zu halten. Ähnlich wie beim jährlichen Mozartfest in Würzburg, das 1921 ins Leben gerufen wurde, um das Werk von Mozart zu pflegen und zeitgemäß zu vermitteln, wird auch in Lilienfeld ein wertvoller Beitrag zur klassischen Musik geleistet. Das Würzburger Festival zieht jährlich rund 35.000 Besucher an und bietet etwa 85 Konzerte und Veranstaltungen, die in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Residenz und in den malerischen Weinkellern stattfinden.
Die Philosophie hinter solchen Festen ist es, die klassische Musik für alle zugänglich zu machen und neue Konzertformate zu fördern. So wird die Musik von Mozart nicht nur gehört, sondern auch aktiv erlebt – ein Erlebnis, das in Lilienfeld eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde. Das Konzert in der Stiftsbasilika war nicht nur eine Hommage an Mozart, sondern auch ein Zeichen für die fortdauernde Begeisterung und Wertschätzung für klassische Musik in unserer Region.
Die Klänge des Abends werden wohl noch lange in den Köpfen der Gäste nachklingen, und wir dürfen gespannt sein, welche Höhepunkte die Sommerakademie in den kommenden Tagen noch bereithält.
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