20. Felsenmeisterschaften in Schönbühel-Aggsbach: Zillensport-Elite trotz widriger Wetterbedingungen am Start
Am Samstag, dem 30. Mai, erlebte Schönbühel-Aggsbach ein wahres Spektakel, als die 20. Felsenmeisterschaften rund um die Felsen „Kuh“ und „Kalb“ stattfanden. Die Veranstaltung, die von der Freiwilligen Feuerwehr Schönbühel und dem HSV Melk organisiert wurde, ist nicht nur bei den Einheimischen traditionell beliebt, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das Event lockte die Elite des österreichischen Zillensports an, die sich auf einer der härtesten Strecken des Sports messen wollte.
Die Wetterverhältnisse waren wie das Wetter selbst – wechselhaft. Zunächst bewölkt, dann strahlender Sonnenschein, gefolgt von einem windigen Finale und schließlich Regen, der die Bedingungen noch herausfordernder machte. Trotz dieser Widrigkeiten gaben die Teilnehmer ihr Bestes. Der ZSV Nibelungengau aus Pöchlarn konnte sich in den Bewerben „Einer“, „Zweier“ und der Mannschaftswertung souverän den 1. Platz sichern. Der HSV Melk, der ebenfalls stark auftrat, erreichte die Ränge 5 und 7 im Einer-Bewerb und Platz 3 in der Mannschaftswertung.
Ein aufregendes Event für alle
Die Siegerehrung war ein feierlicher Höhepunkt, bei dem Bürgermeister Josef Kienesberger (ÖVP) und Vizebürgermeisterin Petra Eichberger (SPÖ) den Siegern gratulierten. Auch Kurt Hölzl, der geschäftsführende Präsident des HSV Melk, und Michael Donabauer, Bewerbs- und Sektionsleiter des HSV Melk, ließen es sich nicht nehmen, ihre Glückwünsche auszusprechen. Es war ein Moment des Stolzes und der Freude für alle Beteiligten.
Die nächste Felsenmeisterschaft steht bereits in den Startlöchern – am 30. Mai 2026 wird die Veranstaltung erneut in Schönbühel-Aggsbach stattfinden. Hier werden 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die in Einzel- und Zweierbewerben antreten werden. Die Strecke, die als „Streif des Zillensports“ bekannt ist, misst zwischen 800 und 900 Metern und bietet eine aufregende Herausforderung, da die Felsen „Kuh“ und „Kalb“ in der Donau umkurvt werden müssen. Die Siegerzeiten variieren stark und hängen vom Wasserstand ab – von unter sieben Minuten bis über neun Minuten ist alles möglich.
Ein Tag für die ganze Familie
Die Zuschauer dürfen sich auf ein attraktives Event freuen, denn für Verpflegung ist bestens gesorgt. Das verspricht einen geselligen Tag für die ganze Familie, an dem das Zillensport-Feeling hautnah erlebt werden kann. Der Einzelbewerb beginnt um 9 Uhr, der Zweierbewerb um 12 Uhr, und die Siegerehrung ist für 15 Uhr geplant. So kann man den ganzen Tag über mitfiebern und die spannenden Wettkämpfe genießen.
Für alle, die sich für den Zillensport interessieren, gibt es auf der Homepage des Österreichischen Zillensport-Verbandes (ÖZSV) viele Informationen. Dort finden sich nicht nur Hinweise auf kommende Veranstaltungen, sondern auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Vielleicht ist der nächste Zillenfahrer oder die nächste Zillenfahrerin ja unter den Zuschauern? Das Zillenfahren selbst auszuprobieren, ist eine tolle Gelegenheit, um die Faszination dieses Sports hautnah zu erleben.
