20 Jahre Caritas-Wohnhaus Raxendorf: Ein Fest der Integration und Menschlichkeit
Am 26. Juni 2026 war es endlich soweit: Das Caritas-Wohnhaus in Raxendorf feierte sein 20-jähriges Bestehen! Ein ganz besonderer Anlass für die Bewohner und die Gemeinde. Mit 25 Menschen mit Behinderungen, die hier ein Zuhause gefunden haben, ist das Wohnhaus ein wichtiger Teil des Lebens in Raxendorf. In einer festlichen Atmosphäre versammelten sich zahlreiche Gäste, um dieses Jubiläum zu feiern. Unter ihnen Caritasdirektor Hannes Ziselsberger und Bürgermeister Johannes Höfinger (ÖVP), die beide die Bedeutung dieser Einrichtung für die Gemeinde unterstrichen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Franz Adam, einem talentierten Musiker aus Loosdorf.
Das Wohnhaus, das vor 20 Jahren auf Initiative der Gemeinde errichtet wurde, bietet eine Vielzahl von Wohnformen, die auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Hier leben zwei Wohngruppen mit je sieben Personen, zehn Einzimmerwohnungen und eine Außenwohnung. Die Lage, nahe der Kirche und dem Gemeindezentrum, ist ideal. Es ist ein Ort, an dem Nächstenliebe, Respekt und Unterstützung großgeschrieben werden – das spürte man auch bei dieser Feier.
Ein Ort der Integration und Menschlichkeit
Bürgermeister Höfinger betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Integration der Menschen in Raxendorf. Ein wichtiges Thema, das auch die Caritas beschäftigt. Das Wohnhaus ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch ein Ort, an dem soziale Teilhabe und Gemeinschaft gefördert werden. Gerhard Frühauf, der das Wohnhaus seit sieben Jahren leitet, hat viel dafür getan, dass die Bewohner hier gut aufgehoben sind. Es ist bemerkenswert, dass 20 der 24 Bewohner in der Caritas Werkstatt in Braunegg arbeiten, während drei im Caritas Recycling Betrieb in Pöchlarn tätig sind. Ein Zeichen dafür, dass die Integration in die Arbeitswelt erfolgreich ist und die Menschen hier aktiv am Leben teilnehmen.
Die Feierlichkeiten waren auch eine Gelegenheit, um den scheidenden Bürgermeister Höfinger feierlich zu verabschieden. Er erhielt ein Dankeschön und ein Geschenk für seine langjährige Unterstützung. Auch die Theatergruppe „Bühne Raxendorf“ ließ es sich nicht nehmen, den Bewohnern eine Spende aus dem Reinerlös ihres Theaterstücks zu überreichen. Solche Gesten zeigen, wie sehr die Gemeinde zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Caritas plant, sich auch weiterhin für die Menschen in Raxendorf einzusetzen. Das Wohnhaus wird als ein Ort der Menschlichkeit beschrieben, und die Mitarbeiter*innen leisten wertvolle Arbeit. Die 31 Angestellten, darunter 16 im Bereich Wohnen und weitere in der Caritas Werkstätte, sorgen dafür, dass die Bewohner die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Diese Vielfalt an Wohnformen und Betreuungsangeboten wird auch in einem Podcast der Caritas thematisiert, der Einblicke in das Leben der Bewohner gibt. Tom Rottenberg besucht darin das Wohnhaus und spricht mit den Bewohnern über ihre Erfahrungen und Herausforderungen. Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Einblick in die Welt der Menschen mit Behinderungen!
Mit einem soliden Fundament aus Menschlichkeit und einem klaren Fokus auf Integration und Teilhabe bleibt das Caritas-Wohnhaus in Raxendorf ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen in der Region. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich diese positive Entwicklung weiter fortsetzt. Wer mehr über das Wohnhaus und die verschiedenen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen erfahren möchte, findet zahlreiche Informationen in den Angeboten der Caritas.
Für weitere Details und Hintergründe zu diesem wunderschönen Jubiläum und den Aktivitäten im Wohnhaus, kann ich die Quelle nur empfehlen: MeinBezirk.
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