In einer unfassbaren Begebenheit sorgt ein Diebstahl im Bezirk Melk für Aufsehen. Unbekannte haben offenbar eine Kanone gestohlen, was auf skurrile Weise zeigt, dass selbst ungewöhnliche Objekte vor Verbrechern nicht sicher sind. Die gestohlene Kanone gehört dem Österreichischen Kameradschaftsbund und wurde wegen Hochwasser aus dem Keller des Gemeindeamtes Zelking ins Vorhaus gebracht.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Kanone, die 50 Zentimeter lang und etwa 15 Kilogramm schwer ist, nun verschwunden ist. Da das Gemeindeamt nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist und außerhalb dieser Stunden abgeschlossen bleibt, deutet alles darauf hin, dass die Diebe tagsüber zugeschlagen haben.

Herumschauende Diebe und rechtliche Hürden

Die Polizei im Bezirk Melk wurde bereits informiert und nimmt derzeit sachdienliche Hinweise entgegen. Wer etwas über den Verbleib der Kanone weiß, kann sich an jede Polizeidienststelle wenden.

Ein interessanter Aspekt des Diebstahls ist, dass die Diebe zur Nutzung der Kanone auch die passende Munition benötigen, die jedoch mit einem Waffenschein erworben werden muss. Dies könnte die Möglichkeit einschränken, dass die Kanone tatsächlich verwendet wird, und könnte die Ermittlungen der Polizei erleichtern.

Details zu diesem Vorfall sind bisher eher rar, jedoch hat dieser unerwartete Diebstahl die Aufmerksamkeit vieler auf sich gezogen. Nun bleibt abzuwarten, ob die Polizei aufgrund der besonderen Umstände und des eher ungewöhnlichen Diebesgutes schnell zu Ergebnissen kommt, wie kurier.at berichtet.

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