In einer feierlichen Zeremonie wird am 30. Mai 2026 der Elfriede-Mejchar-Preis für Fotografie an den talentierten Nikolaus Korab verliehen. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im malerischen Schloss Wolkersdorf im Weinviertel statt. Es ist ein bedeutendes Ereignis, das nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten des Preisträgers würdigt, sondern auch das fotografische Erbe von Elfriede Mejchar in den Fokus rückt. Die Laudatio wird von Peter Zawrel gehalten, einem angesehenen Namen in der Kunstszene.

Diese Auszeichnung, die 2023 ins Leben gerufen wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das fotografische Schaffen zu fördern und zu erinnern. Der biennal ausgeschriebene Preis, der mit 7.000 Euro dotiert ist, feierte 2024 seine Premiere. Im Rahmen der Preisverleihung wird auch eine Ausstellung eröffnet, die die beeindruckenden Arbeiten von Nikolaus Korab sowie die von den Finalist:innen Werner Feiersinger, Katharina Gruzei und Trude Lukacsek präsentiert.

Der Künstler im Fokus

Nikolaus Korab wurde 1963 in Wien geboren und hat eine beeindruckende Ausbildung genossen. Nach seiner Matura 1982 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt absolvierte er die Filmakademie Wien. Seine berufliche Laufbahn begann er in den 80er Jahren als Kameraassistent, bevor er seine Expertise in verschiedenen Lehrtätigkeiten an der Universität für Angewandte Kunst und der Kunstschule Wien weitergab. Seit 2014 bietet er Workshops an der New Design University an und hat sich als freischaffender Fotokünstler einen Namen gemacht. Korab lebt und arbeitet sowohl in Wien als auch in Niederösterreich und hat sich seit 1980 der Fotografie in unterschiedlichen Formaten gewidmet.

Die Ausstellung, in der die Arbeiten von Korab und den Finalist:innen präsentiert werden, wird vom 31. Mai bis 28. Juni 2026 im Schloss Wolkersdorf zu sehen sein. Die Türen der Galerie 1 und des Salons öffnen sich an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 14 bis 18 Uhr für die Besucher. Der Eintritt ist frei, was die Möglichkeit bietet, in die faszinierende Welt der Fotografie einzutauchen, ohne das Portemonnaie zu belasten.

Ein Blick auf die Fotografie in Österreich

Die Verleihung des Elfriede-Mejchar-Preises reiht sich in eine lange Tradition der Auszeichnungen für künstlerische Fotografie in Österreich ein. Der Österreichische Kunstpreis für Künstlerische Fotografie, der seit 1988 vergeben wird, ist ein weiteres Beispiel für die Wertschätzung, die der Fotografie hierzulande entgegengebracht wird. Zuvor wurde dieser Preis bis 2009 als Würdigungspreis für künstlerische Fotografie bezeichnet. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt, und die jährliche Verleihung wird vom Kulturressort der Österreichischen Bundesregierung organisiert.

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Die Entwicklung des Kunstpreises zeigt, wie ernst es der Kulturpolitik ist, die fotografische Kunst in Österreich zu fördern. Seit 1988 wird die Auszeichnung an etablierte Künstler für ihr Gesamtwerk vergeben. Der erste Preisträger war der Grazer Fotograf Erich Kees. Im Jahr 2010 wurde der Preis umbenannt, um die internationale Bedeutung der künstlerischen Fotografie hervorzuheben, und das Preisgeld wurde 2024 auf 20.000 Euro erhöht.

So wird die Preisverleihung an Nikolaus Korab nicht nur ein Moment der Ehrung für einen talentierten Fotografen, sondern auch ein Zeichen für die lebendige Fotokunstszene in Österreich, die stetig wächst und sich weiterentwickelt. Die Vorfreude auf die Ausstellung und die Preisverleihung ist groß, und es bleibt spannend zu sehen, welche neuen Impulse die Fotografen der nächsten Generation setzen werden.