Am 29. April 2026 fand in der Landesberufsschule Mistelbach ein beeindruckender Wettbewerb statt, der die Fähigkeiten junger Talente in den Berufen Spengler, Hufschmiede sowie Land- und Baumaschinentechniker zur Schau stellte. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um sich in verschiedenen Disziplinen zu messen. Die Veranstaltung war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein großartiges Schaufenster der dualen Ausbildung in Niederösterreich.

Gregor Vonwald von der Schöpf Hainfeld GmbH und Co KG durfte sich über den ersten Platz im Bereich Spengler freuen. Niklas Daniel Gugler von Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten eGen triumphierte in der Kategorie Land- und Baumaschinentechniker. Angesichts der starken Leistungen der Teilnehmenden sind die Erfolge nicht überraschend. Die Wettbewerbe zeigen eindrucksvoll, wie hoch das Niveau der Lehrberufe ist und wie wichtig die duale Ausbildung für die Zukunft junger Menschen ist. Erich Reiß, Berufszweigobmann der Land- und Baumaschinentechniker, und Helmuth Degeorgi, NÖ Spengler-Landesinnungsmeister, betonten in ihren Reden die Qualität der Wettbewerbe und das Engagement der Lehrlinge.

Platzierungen und Ehrungen

Die weiteren Platzierungen bei den Spenglern waren ebenfalls bemerkenswert. Adrian Sollböck von der Hans Drascher Gesellschaft m.b.H. aus Loosdorf belegte den zweiten Platz, gefolgt von Dominik Frühwirth von der Christian Honeder GmbH aus Grafenschlag, der den dritten Platz ergatterte. Bei den Land- und Baumaschinentechnikern sah es ähnlich aus: Matthias Rumpl von der Paumann Landtechnik GmbH & Co KG aus Amstetten sicherte sich den zweiten Platz, während Manuel Fenz von der R.u.G. Rieder GmbH aus Kottingneusiedl den dritten Platz belegte.

Vertreter aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung waren ebenfalls vor Ort, um den Teilnehmenden zu gratulieren. Unter den Ehrengästen befanden sich WKNÖ-Vizepräsident Kurt Hackl, Schulqualitätsmanager Johannes Tanzer, Bürgermeister Erich Stubenvoll und Berufsschuldirektor Franz Pleil. Hackl hob die Lehre als Spitzenqualifikation mit besten Zukunftschancen hervor, während Degeorgi die vorbildliche Kombination von praktischer Ausbildung und theoretischer Wissensvermittlung lobte.

Prüfungsinhalte und Herausforderungen

Die Prüfungsinhalte für die Land- und Baumaschinentechniker waren vielfältig und fordernd. Die angehenden Fachkräfte mussten Werkstücke mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen herstellen, Schweißarbeiten durchführen, Servicearbeiten an Dieselmotoren erledigen und elektrische Schaltungen sowie Hydraulikanlagen aufbauen. Auch theoretische Fragen und Rechenbeispiele gehörten zum Programm, was den Wettbewerb zusätzlich anstrengend und spannend machte.

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Die Atmosphäre während der Wettbewerbe war durchweg positiv. Die Teilnehmenden, die vollen Einsatz zeigten, spürten sowohl den Druck, als auch die Aufregung, die mit solch einem Event einhergehen. Jeder Handgriff musste sitzen, jede Entscheidung war entscheidend. Und trotz aller Anspannung blühte der Teamgeist auf – die Unterstützung untereinander war spürbar. So war es nicht nur ein Wettkampf um Medaillen, sondern auch um Anerkennung und Respekt für die harte Arbeit, die in die Ausbildung investiert wird.

Die Veranstaltung war ein wunderbares Beispiel dafür, wie wichtig die duale Ausbildung und die Förderung von jungen Talenten in Österreich sind. Es bleibt zu hoffen, dass solche Wettbewerbe weiterhin stattfinden, um die Begeisterung für das Handwerk zu wecken und den Austausch zwischen den Lehrlingen zu fördern. Mehr dazu kann man hier nachlesen.