In den letzten Wochen haben die Hegeringleiter im Jagdbezirk Mistelbach zur Teilnahme am freiwilligen Übungsschießen eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Schützenverein Mistelbach statt und diente nicht nur dem Zweck des Kontrollschießens der Jagdwaffen, sondern auch der Verbesserung des sicheren Umgangs mit diesen. Der Hegering Drasenhofen, unter der Leitung von Dipl.-Ing. Franz Fuhrmann, hat ebenfalls mehrere Termine organisiert. Insbesondere die Jagdgesellschaft Ottenthal und Guttenbrunn, angeführt von Jagdleiter Patrick Besau, nahm aktiv an diesem Übungsschießen teil, zu dem zahlreiche Jägerinnen und Jäger aus den Hegeringen erschienen sind.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Schießfertigkeiten zu verbessern und ihre Jagdwaffen zu überprüfen. Anwesend waren auch hochrangige Vertreter des NÖ Jagdverbandes, einschließlich Bezirksjägermeister Dipl.-Ing. Andreas Berger und seinem Stellvertreter Johann Nemetschek, sowie zahlreiche Hegeringleiter. Diese Veranstaltung soll eine Vorbildwirkung für die gesamte Jägerschaft haben, und der NÖ Jagdverband legt 2026 den Schwerpunkt auf „Sicherheit im Jagdbetrieb“. Dies ist besonders relevant, da die Schusszeit für Rehwild bereits begonnen hat.

Wichtige Aspekte des Übungsschießens

Regelmäßiges Üben ist unerlässlich, um den sicheren Umgang mit der Waffe zu gewährleisten und gesetzlichen Bestimmungen nachzukommen. Erfahrene Instruktoren und Schützenräte vom Schützenverein Mistelbach standen den Teilnehmern zur Seite und boten wertvolle Unterstützung. Dank und Anerkennung wurden den Instruktoren von den Hegeringleitern und dem Bezirksjägermeister ausgesprochen, was die Bedeutung dieser Initiative unterstreicht.

Das Übungsschießen beim Schützenverein Mistelbach ist nicht nur eine einmalige Veranstaltung; vielmehr ist es ganzjährig möglich und dient der Überprüfung von Jagdwaffen sowie der Bestätigung der Schießfertigkeit vor der Jagdsaison. Seit der Einführung des Übungsschießens in Niederösterreich im Jahr 2007 gibt es Mindestleistungsanforderungen, die den sicheren Umgang mit Jagdwaffen und eine hohe Qualität der Schussabgabe gewährleisten sollen. Jäger aus ganz Österreich, insbesondere aus Niederösterreich und Wien, nehmen regelmäßig daran teil.

Vielfältige Trainingsmöglichkeiten

Das Training umfasst verschiedene Disziplinen, wie Tontaubenschießen mit der Flinte und gezielte Schüsse auf Zielscheiben sowie „Laufende Keiler“. Auch die Ausbildung im Umgang mit Faustfeuerwaffen, wie Pistole und Revolver, spielt eine wichtige Rolle. Eine Gruppe von Jägern aus dem Pulkautal nahm kürzlich am Übungsschießen teil, was die breite Akzeptanz und das Interesse an dieser wichtigen Trainingsmaßnahme zeigt.

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Die Bedeutung des Schießtrainings vor der Niederwildsaison wurde auch von Oberschützenmeister Josef Kohzina und Hegering-Leiter Johann Wagner betont. Sie hoben hervor, dass regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen den Jägern hilft, den ethischen und gesetzlichen Anforderungen des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit gerecht zu werden. Diese Aspekte sind entscheidend, um Wild so zu erlegen, dass vermeidbare Schmerzen und Leiden vermieden werden. Darüber hinaus ist die Beachtung der öffentlichen Sicherheit bei der Jagdausübung von großer Bedeutung.

Insgesamt zeigt das Engagement der Jäger und die Organisation solcher Veranstaltungen, dass die Sicherheit und die Qualität im Umgang mit Jagdwaffen ernst genommen werden. Für weitere Informationen zu diesem Thema und zur Anmeldung für zukünftige Übungsschießen empfiehlt sich ein Blick auf die Website des Schützenvereins Mistelbach.