Heute ist der 23.07.2026 und in Schrattenberg tut sich etwas Spannendes! Das alte Zollhaus am Fürstenweg hat eine beeindruckende Verwandlung durchgemacht. Nach Jahren des Leerstands wurde es in ein modernes Ferienquartier umgewandelt. Das „Zollquartier“ ist jetzt bereit, Urlaubsgäste willkommen zu heißen – und das mit einem ansprechenden Angebot. Die Betreiber, Baumeister Rudi Zesch und Simone Halmschlager, haben ganze Arbeit geleistet!

Das Zollquartier bietet vier Appartements mit insgesamt rund 30 Betten. Nach dreijähriger Umbauzeit sind die neuen, modern ausgestatteten Appartements mit vollwertigen Einbauküchen nicht nur ein Ort zum Übernachten, sondern auch ein Stück Heimat für Reisende – und einige der Appartements können sogar als Doppelzimmer genutzt werden. Eine tolle Möglichkeit, die Zahl der Übernachtungsmöglichkeiten in der Region zu verdoppeln! Das Projekt wurde sogar von Landtagspräsident Karl Wilfing persönlich gelobt, der das Zollquartier vor seiner offiziellen Eröffnung besuchte.

Ein Ort mit Geschichte und Charme

Das ehemalige Zollhaus, das um 1948 errichtet wurde und bis 1989 als Grenzstation diente, hat viele Geschichten zu erzählen. Die Lage am Dorfrand, umgeben von Weinbergen, macht es zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren in der hügeligen Landschaft rund um Schrattenberg. Die Region ist nicht nur für ihre schönen Ausblicke bekannt, sondern auch für ihre Weine – schließlich hat der Weinbau hier eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1400 zurückreicht.

Die Besitzer haben bei der Sanierung eng mit regionalen Betrieben zusammengearbeitet, darunter die Tischlerei Mosbacher aus Schrattenberg. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Die Fassade des ehemaligen Zollhauses wurde erneuert und strahlt nun in neuem Glanz, während die Gartengestaltung noch in vollem Gange ist. Ein weiterer Pluspunkt: Für Fahrradliebhaber gibt es eine eigene Fahrradgarage!

Schrattenberg: Ein verstecktes Juwel

Schrattenberg selbst ist ein charmantes Haufendorf in einer Talmulde am Fuße des 291 Meter hohen Raistenberges. Die Einwohnerzahl liegt aktuell bei 843, und die Gesamtfläche des Gemeindegebiets beträgt 1.914 Hektar. Die hügelige Landschaft ist nicht nur von Löss bedeckt, sondern auch durch fruchtbare Äcker und Weingärten geprägt. Der Schrattenberger Mühlbach, der im Bründler Wald entspringt, verleiht dem Ort eine besondere Note.

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Die Grenzziehung im Jahr 1920 hat die Umgebung nachhaltig geprägt, was Schrattenberg zu einem interessanten Ort für Geschichtsliebhaber macht. Diese besonderen Merkmale, gepaart mit der Möglichkeit, die Region zu erkunden, machen das Zollquartier zu einem beliebten Ziel für Reisende. Wenn man die Weingärten und die einmalige Natur erlebt, versteht man sofort, warum Urlaubsgäste hierher kommen sollten!

Insgesamt ist das Zollquartier in Schrattenberg ein wunderbares Beispiel dafür, wie alte Gebäude mit Geschichte neu belebt werden können. Die Kombination aus regionaler Tradition, moderner Ausstattung und einer spektakulären Lage macht dieses Projekt zu einem echten Gewinn für die Gemeinde und ihre Besucher. Und wer weiß – vielleicht wird das Zollquartier bald zum neuen Lieblingsort vieler Reisender!

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