In Mödling ist es am vergangenen Wochenende zu einem bemerkenswerten Rettungseinsatz der Feuerwehr gekommen. Die Feuerwehr Mödling wurde alarmiert, um eine Tür für den Rettungsdienst zu öffnen. Eine gestürzte Dame war im Obergeschoss ihres Hauses in Not geraten, nachdem sie einen Unfall erlitten hatte und nicht mehr in der Lage war, selbst zu öffnen. Die Situation wurde besonders dramatisch, als Hilferufe der Bewohnerin durch ein gekipptes Fenster zu hören waren. Eine Mitarbeiterin eines mobilen Pflegedienstes, die ihre Patientin nicht wie gewohnt erreichen konnte, entschloss sich schnell, den Notruf zu wählen.

Dank der raschen Reaktion waren Feuerwehr Mödling, Rettungsdienst und Polizei schnell vor Ort. Eine gewaltsame Öffnung der Tür war jedoch nicht nötig, da eine Nachbarin einen Ersatzschlüssel bereitstellte. Das erleichterte den Einsatz ungemein. Die verletzte Dame hatte sich nach ihrem Sturz nicht nur körperlich, sondern auch emotional stark belastet gefühlt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch Notarzt und Sanitäter wurde entschieden, die Patientin über ein Gangfenster zu transportieren. Die Teleskopmastbühne der Feuerwehr kam zum Einsatz, was einmal mehr zeigt, wie wichtig solche Geräte in Notfällen sind.

Training für den Ernstfall

Übrigens fand am 29. März 2025 ein wichtiges Training im Ausbildungszentrum des Roten Kreuzes in Mödling statt. Die Freiwillige Feuerwehr Vösendorf und das Rote Kreuz arbeiteten zusammen, um den Einsatz von Teleskopmastbühnen zu perfektionieren. Das Thema des Trainings war „Rettung aus Höhen“, und es wurde intensiv an medizinischen Notfällen und der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Organisationen gearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Auffrischung lebensrettender Maßnahmen, insbesondere bei starken und unstillbaren Blutungen.

Die Sanitäter:innen arbeiteten in Kleingruppen mit wechselnden Einsatzszenarien. Dabei wurde auch ein „traumatologischer Notfall“ simuliert, bei dem ein Sturz von einer Leiter auf ein Vordach angenommen wurde. Die besondere Herausforderung dabei war die Absturzgefahr und die exponierte Lage, was die Übungen umso realistischer machte. Unter erschwerten Bedingungen, wie Regenwetter und eingeschränkter Bewegungsfreiheit, wurde die medizinische Erstversorgung und die fachgerechte Immobilisation des Patienten durchgeführt. Einmal mehr bewies die Teleskopmastbühne ihre Nützlichkeit, indem sie den Patienten aus der Gefahrenzone brachte.

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen ist von entscheidender Bedeutung. Dank der Freiwilligen Feuerwehr Vösendorf an das Rote Kreuz Brunn am Gebirge und das Rote Kreuz Mödling für die hervorragende Kooperation. Solche Einsätze und Trainings sind nicht nur wichtig für die schnelle Hilfe, sondern auch für die Sicherheit der Bürger in Mödling.

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