Heute, am 29. Mai 2026, fand im Begrischpark in Mödling eine bemerkenswerte Veranstaltung statt. Schüler*innen der 1.-3. Klassen des BG/BRG Perchtoldsdorf liefen für einen guten Zweck. Knapp 5.000 Runden wurden absolviert, was einer beeindruckenden Strecke von 1.984,4 Kilometern entspricht – das ist etwa die Luftlinie von Wien nach Madrid! Was für eine Leistung!

Die Kinder waren nicht allein – im Vorfeld suchten sie Sponsoren, die bereit waren, für jede gelaufene Runde einen Euro zu spenden. Das Ergebnis? Über 12.000 Euro wurden gesammelt, die nun dem Angelman Verein Österreich zugutekommen. Dieser ehrenamtliche Verein hat sich darauf spezialisiert, Familien mit dem Angelman-Syndrom zu unterstützen. Ein Syndrom, das durch eine seltene Genbesonderheit auf dem 5. Chromosom verursacht wird und mit motorischen und geistigen Behinderungen einhergeht.

Der Angelman Verein und seine Mission

Was genau ist das Angelman-Syndrom? Betroffene Kinder haben oft kaum Lautsprachenentwicklung, leiden an Schlafstörungen und sind hyperaktiv. Diese Herausforderungen machen es notwendig, dass sie lebenslange Unterstützung erhalten. Der Angelman Verein Österreich setzt sich dafür ein, dass betroffene Familien nicht allein gelassen werden. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte, die diese Unterstützung ermöglichen und den betroffenen Familien auf ihrem Weg zur Diagnose helfen.

Ein zusätzliches Highlight war die Spendenaktion „Puzzle“, die kürzlich beendet wurde. Hierbei ging es darum, das Bewusstsein für das Angelman-Syndrom zu stärken. Dank der großzügigen Unterstützer dieser Aktion konnten viele Puzzlestücke präsentiert werden, die symbolisch für die gesammelten Spenden stehen. Jedes Puzzlestück repräsentiert nicht nur eine Spende, sondern auch den gemeinsamen Erfolg der Gemeinschaft, die sich für diese wichtige Sache einsetzt. Fertige Puzzles sind auf der Webseite des Vereins verfügbar und zeugen von der Solidarität, die in unserer Gesellschaft vorhanden ist.

Es ist inspirierend zu sehen, wie Kinder, die oft selbst noch in der Entwicklung sind, sich so stark für andere einsetzen. Die Veranstaltung im Begrischpark war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts. Es zeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn sich Menschen für eine gute Sache engagieren und gemeinsam anpacken. So entsteht ein Netzwerk, das weit über den Sport hinausgeht und echten, nachhaltigen Einfluss auf das Leben von Familien mit dem Angelman-Syndrom hat.

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