Ein großer Abschied steht bevor in Gloggnitz. Birgit Prosch, die Pflegedirektorin des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Gloggnitz, geht in den Ruhestand. Am 1. April 2018 übernahm sie die Verantwortung für die Pflege und Betreuung in dieser Einrichtung, doch ihre berufliche Laufbahn begann schon viel früher. Am 15. Oktober 1995 startete sie als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus Neunkirchen. Ihre Karriere zog sich durch verschiedene Stationen, unter anderem war sie ab April 2008 Bereichsleiterin im damaligen Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen. Eine beeindruckende Reise, die geprägt war von Engagement und Leidenschaft.

Die offizielle Verabschiedung fand kurz vor ihrem letzten Urlaub statt. Dabei würdigte Silvia Bodi, die Geschäftsführerin der Gesundheit Thermenregion, Proschs jahrzehntelangen Einsatz für die Pflege in Niederösterreich. Sie hob nicht nur ihre fachliche Kompetenz und Verlässlichkeit hervor, sondern auch ihre Menschlichkeit – eine wichtige Eigenschaft in einem Beruf, in dem es um das Wohl anderer geht. Auch die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister von der ÖVP betonte Proschs Professionalität, die sie über die Jahre hinweg in der Pflegebranche unter Beweis stellte.

Ein Leben für die Pflege

Prosch war nicht nur im direkten Pflegebereich tätig, sondern hatte auch Aufgaben im Lehrerinnenpool sowie an den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Wiener Neustadt und Neunkirchen. Ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement machten sie zu einer wichtigen Persönlichkeit im Gesundheitswesen der Region. Die Geschäftsführung des PBZ Gloggnitz bedankte sich herzlich für ihren langjährigen Einsatz und wünschte ihr alles Gute für den Ruhestand. Ein Kapitel endet, aber ihr Einfluss wird weiterhin spürbar sein.

Im Kontext des Gesundheitspersonals in Österreich ist ihr Abschied besonders bemerkenswert. Die Gesundheitspersonalrechnung erfasst Beschäftigte im Gesundheitswesen und gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Berufe und Beschäftigungsarten. Dazu zählen nicht nur Angestellte, sondern auch Beamtinnen, Zivildienstleistende und viele mehr. In einem System, das so stark auf engagierte Fachkräfte angewiesen ist, wird der Weggang von Persönlichkeiten wie Birgit Prosch deutlich spürbar sein.

Wie geht es nun weiter? Die Herausforderung, die Qualität der Pflege aufrechtzuerhalten, bleibt bestehen. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen stetig wächst, ist es wichtig, dass neue Fachkräfte nachrücken und die Menschen, die in der Pflege arbeiten, stets unterstützt werden. Die Zukunft des PBZ Gloggnitz wird, so hoffen wir, ebenso strahlend sein wie die beeindruckende Karriere von Birgit Prosch.

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