In der kleinen Stadt Neunkirchen, ganz im Schatten des Saarlandes, gibt es eine Firma, die seit 50 Jahren eine entscheidende Rolle im Gesundheitswesen spielt. Ropimex, 1976 von Ingenieur Wolfgang Opel und seinen Mitstreitern in Ottweiler gegründet, begann ursprünglich als Unternehmen für den Import und Export medizinischer Geräte. Doch das war erst der Anfang. Im Laufe der Jahre hat sich Ropimex weiterentwickelt und bietet mittlerweile auch eigene Produkte an, darunter innovative Raumteiler und Sichtschutzsysteme, die speziell für Arztpraxen konzipiert wurden. Ein echter Durchbruch gelang in den 1980er Jahren mit einem flexiblen Teleskopsystem, das in wenigen Sekunden einsatzbereit ist. Damit hat Ropimex nicht nur für Aufsehen gesorgt, sondern auch weltweit über 300.000 Mal verkauft – eine beeindruckende Zahl!

Die heutige Geschäftsführerin von Ropimex, Rachel Wagner, führt das Erbe von Wolfgang Opel fort und sorgt dafür, dass die Firma weiterhin an der Spitze der Innovation bleibt. Das Herzstück des Unternehmens ist das ropimex® Teleskop-Kabine RTS Sichtschutzsystem, das nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend ist. Es bietet eine platzsparende Lösung, die einfach zusammengeschoben werden kann. Mit Eigenschaften wie einer seitlich schwenkbaren und teleskopisch ausziehbaren Wandhalterung, die Stolperfallen vermeidet, ist es ein wahres Multitalent in jeder Praxis. Die Materialien sind von höchster Qualität: Eloxiertes Aluminium und glasfaserverstärkte Kunststoffe sorgen für eine besonders lange Lebensdauer.

Innovationen für die Zukunft

Das Thema Hygiene spielt im Gesundheitswesen eine immer größere Rolle, und Ropimex hat darauf reagiert. Der Sichtschutzvorhang aus Trevira® CS ist Öko-Tex Standard 100 geprüft, antibakteriell und schwer entflammbar. Zudem kann er bis zu 60°C gewaschen werden, ohne an Qualität zu verlieren. Die schnellen Reinigungs- und Trockenzeiten machen ihn besonders praktisch für den Klinikalltag.

Um den Austausch über solche Innovationen zu fördern, fand kürzlich der Kongress „Hospital Engineering Trends – Architecture meets Technology“ an der Ostbayerischen Technischen Hochschule statt. Über 100 ExpertInnen aus 18 verschiedenen Ländern kamen zusammen, um über die neuesten Trends im Krankenhausbau zu diskutieren. Themen wie IT-Sicherheit, der Einsatz von 5G im Krankenhaus und nachhaltige Architektur waren nur einige der Punkte, die auf der Agenda standen. Die Teilnehmer konnten sich auch auf eine Besichtigung des Klinikums in Neumarkt freuen, einschließlich des dazugehörigen OPs, was sicher einige spannende Einblicke in die moderne Medizintechnik bot.

In Workshops am zweiten Tag wurden Technologien wie VR-Brillen und Serviceroboter vorgestellt, die das Klinikpersonal unterstützen und den Patienten ein besseres Erlebnis bieten sollen. Ropimex ist in diesem Kontext nicht nur ein Anbieter von Produkten, sondern ein wichtiger Teil eines Netzwerks, das die Zukunft des Gesundheitswesens gestaltet. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Branche weiterentwickelt und welche neuen Lösungen uns in den nächsten Jahren erwarten.

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