In Neunkirchen gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Fliesen. Die traditionsreiche Firma Schilowsky hat kürzlich ein 17-köpfiges Fliesenteam von Quester übernommen. Damit erweitert das Unternehmen nicht nur seine Kompetenzen, sondern zeigt auch, dass es mit frischem Wind in die Zukunft steuert. Über 40 ehemalige Quester-Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen haben in den letzten Wochen den Weg zu Schilowsky gefunden und bringen ihre Expertise mit. Ein klarer Schritt in Richtung Spezialisierung und marktorientierter Sortimentsentwicklung!
Schilowsky, ein etabliertes Unternehmen mit Sitz in Neunkirchen, plant zudem die Einführung seiner deutschen Eigenmarke Kermos auf dem österreichischen Markt. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden Strategie, die sich auf den Ausbau der Fliesenkompetenz konzentriert. So sollen in den kommenden Monaten einige Maßnahmen umgesetzt werden: Ein zentrales Fliesenlager wird eingerichtet, um die österreichweite Versorgung zu sichern. Zudem werden bestehende Standorte weiterentwickelt, und ein Fliesen-Showroom in Wien ist ebenfalls in Planung. Das alles geschieht unter dem Dach von STARK Österreich und unter der Marke Schilowsky.
Ein Traditionsunternehmen mit Weitblick
Schilowsky ist kein Unbekannter in der Branche. Mit sechs Standorten im Osten Österreichs, einem besonderen Fokus auf Wien und Niederösterreich sowie etwa 170 Mitarbeitern hat das Unternehmen eine solide Basis. Die Spezialisierung in Baustoffen, Trockenbau, Profiwerkzeug und eben Fliesen macht Schilowsky zu einem vielseitigen Akteur im Bauwesen. Und nicht zu vergessen: 2026 feiert das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen!
Die Übernahme des Quester-Teams zeigt, wie ernst es Schilowsky mit der Weiterentwicklung seiner Fliesenkompetenz meint. In einer Zeit, in der der Bau- und Fliesenmarkt vor Herausforderungen steht – etwa durch die aktuelle Baukonjunktur in Deutschland, die unter Druck steht – ist es umso wichtiger, sich zu positionieren. Der Umsatz und die Auftragseingänge sind zurückgegangen, und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgt für Unsicherheiten bei Hausbesitzern. Doch Schilowsky geht aktiv gegen diese Trends an!
Marktentwicklung und Chancen
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nicht einfach. Hohe Energiekosten und eine angespannte geopolitische Lage belasten die Branche. Patrick Schneider, Vorsitzender des Bundesverbands Keramische Fliesen e. V., hebt die Notwendigkeit von Kostensenkungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Fliesenhersteller hervor. Dennoch gibt es auch erste Erholungstendenzen in der Bauwirtschaft: Auftragseingänge und Baugenehmigungen zeigen leichte Pluswerte, was Hoffnung auf Besserung gibt.
Für die Fliesenindustrie sind die kommenden Jahre entscheidend. Die Bundesregierung plant Maßnahmen zur Ankurbelung der Bautätigkeit, was für Unternehmen wie Schilowsky von Vorteil sein könnte. Mit einer stabilen Marktstrategie und der Etablierung einer eigenen Marke sind sie gut aufgestellt, um auch in schwierigen Zeiten zu bestehen. Die Fliesen aus Deutschland bieten zudem Umwelt- und Klimavorteile durch effiziente Produktion und kurze Transportwege, was in einer zunehmend umweltbewussten Gesellschaft immer wichtiger wird.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich der Markt entwickeln wird. Schilowsky zeigt sich jedoch optimistisch und bereit, neue Wege zu gehen – und das ist genau das, was die Branche braucht! Für weitere Informationen über die Entwicklungen bei Schilowsky und dem STARK Konzern, empfehlen wir einen Blick auf diese Seite.