Die Erdbeersaison hat endlich begonnen! In Hart bei Wieselburg freut sich die Familie Jehle, die einzige Bio-Erdbeerfarm im Bezirk Scheibbs, auf die bevorstehende Ernte. Seit 1996 kultiviert die Familie mit viel Leidenschaft und Hingabe hochwertige Bio-Erdbeeren, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch durch ihre biologische Anbauweise hervorstechen.

Der Anbau erfolgt ganz ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und mineralische Düngemittel. Stattdessen wird die Pflege der Pflanzen und des Bodens von Hand erledigt – das hat etwas Beruhigendes, oder? Die Kunden sind begeistert, nicht zuletzt weil auch Menschen mit Erdbeer-Allergien die Produkte gut vertragen. Das liegt daran, dass keine chemischen Rückstände vorhanden sind. Ein weiterer Pluspunkt: Der Betrieb ist BIO-AUSTRIA zertifiziert, was für hohe Bio-Qualität und strenge Standards steht. Regelmäßige Kontrollen durch unabhängige Kontrollstellen garantieren die Einhaltung dieser strengen Bio-Richtlinien.

Handarbeit und Nachhaltigkeit

Die Erntezeit ist die arbeitsintensivste Phase im Jahr. Hier wird jeder Erdbeerstrauch von Hand abgeerntet. Das bedeutet für die Familie Jehle eine Menge Arbeit, aber auch eine große Freude, die Früchte ihrer Arbeit zu sehen. Natürlich geht es nicht nur um die Erdbeeren selbst: Der Betrieb legt großen Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und höchste Qualität. Biologische Lebensmittel sind nach strengen gesetzlichen Richtlinien hergestellt und klar gekennzeichnet. Jedes Bio-Produkt hat einen „Bio-Hinweis“ und einen „Kontrollstellen-Code“ (zum Beispiel AT-BIO-301), was für Transparenz sorgt.

Aber wie sieht es eigentlich mit den Siegeln aus, die Bio-Produkte kennzeichnen? Seit 2010 gibt es das EU-Bio-Logo, das eine einheitliche Kennzeichnung für Bio-Produkte in der Europäischen Union schafft. Es ist verpflichtend für alle vorverpackten Lebensmittel, die als Bio verkauft werden. Die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung ist dabei ein Muss. Staatlich anerkannte Kontrollstellen überprüfen regelmäßig, ob die Auflagen eingehalten werden. So kann man sicher sein, dass man wirklich ein qualitativ hochwertiges Produkt in der Hand hält.

Die Vielfalt der Bio-Zertifikate

Es gibt viele verschiedene Bio-Siegel, die zusätzliche Standards bieten. Das deutsche Bio-Siegel beispielsweise kann zusätzlich zum EU-Bio-Logo verwendet werden und hat ebenfalls strenge Vergabekriterien. Betriebe müssen eine Bio-Bescheinigung von einer zugelassenen Öko-Kontrollstelle vorlegen und sich jährlichen Überprüfungen unterziehen. Auch unangekündigte Kontrollen sind möglich. Das gibt dem Verbraucher ein gutes Gefühl, oder?

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Die Bioland-Richtlinien gehen sogar über die EG-Öko-Verordnung hinaus. Hier gibt es zum Beispiel striktere Vorgaben für Düngemittel und Futtermittel. Und das Demeter-Siegel, das auf biodynamischer Landwirtschaft basiert, stellt nochmals höhere Anforderungen an die Betriebe. Es wird deutlich: Bio ist nicht gleich Bio, und die Unterschiede sind für den Verbraucher oft nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Die Familie Jehle trägt mit ihrem Engagement und ihrer Hingabe zur Förderung und Bewahrung der biologischen Landwirtschaft in der Region bei. Ihre Erdbeeren sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Beispiel dafür, wie hochwertige Lebensmittel nachhaltig produziert werden können. So geht Bio heute – und das schmeckt man!