505. Baby des Jahres im Universitätsklinikum Tulln geboren
Im Universitätsklinikum Tulln-Klosterneuburg gab es kürzlich einen ganz besonderen Anlass zur Freude: Am 6. Juli 2026 erblickte das 505. Baby des Jahres das Licht der Welt. Der kleine Elias hat sich mit einer Größe von 47 Zentimetern und einem Gewicht von 2.290 Gramm auf den Weg gemacht. Die Klinikleitung überreichte der glücklichen Familie ein Willkommensgeschenk, um dieses freudige Ereignis gebührend zu feiern. Der ärztliche Direktor Herbert Huscsava betonte dabei die Einzigartigkeit jeder Geburt. Jeder Moment zählt, und das Universitätsklinikum hat sich zum Ziel gesetzt, werdenden Eltern medizinische Sicherheit und persönliche Betreuung zu bieten.
Die Geburtshilfe am Standort Tulln begleitet Familien nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in der ersten Zeit mit ihrem Neugeborenen. Ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen, Ärzten, Hebammen und Pflegekräften sorgt rund um die Uhr für eine familienorientierte Betreuung. Die enge Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendheilkunde sowie der Neonatologie gewährleistet zudem eine umfassende Versorgung, insbesondere bei Früh- und Risikogeburten. Das ist eine beruhigende Gewissheit für alle werdenden Eltern.
Vorbereitung auf die Geburt
Wer sich auf die bevorstehende Geburt vorbereitet, kann sich über verschiedene Informationen und Ratschläge freuen. Übungswehen können um den Geburtstermin auftreten und sind ganz normal – sie bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Geburt beginnt. In der Latenzphase werden diese Wehen häufig intensiver, während sich der Gebärmutterhals weicher anfühlt. Ein kleiner Tipp: Ein schleimiger Ausfluss, der rosa oder leicht blutig sein kann, deutet darauf hin, dass der Körper sich auf die Geburt vorbereitet.
Wenn die Wehen regelmäßig alle 3-5 Minuten auftreten und zwischen 30 und 60 Sekunden andauern, ist es höchste Zeit, ins Krankenhaus zu fahren. Auch bei einem Blasensprung oder verstärkter Blutung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Im Kreißsaal des UK Tulln stehen den werdenden Müttern verschiedene Möglichkeiten zur Schmerzbewältigung zur Verfügung – von Aromatherapie über Akupunktur bis hin zu Geburtswannen und mobilen Hilfsmitteln wie Pezi-Bällen. Unterstützung erhalten die Frauen während der gesamten Entbindung durch ein kompetentes Team aus Hebammen und Ärzten.
Die Geburt selbst
In der Austreibungsphase ist der Muttermund vollständig geöffnet, und das Baby ist bereit zur Geburt. Die Hebammen und Ärzte sind in dieser entscheidenden Phase an der Seite der Mütter. Nach der Geburt folgt die Nachgeburtsphase, die mit der Geburt der Plazenta endet. Hier wird auch der Bauch abgetastet, um die Lösung der Plazenta zu kontrollieren. Für viele Frauen ist dieser gesamte Prozess – von den ersten Wehen bis zur endgültigen Geburt – ein emotionales Auf und Ab. Es ist wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle!
Das Universitätsklinikum Tulln hat sich auf Geburtshilfe spezialisiert und bietet eine breite Palette an Dienstleistungen an, die über die reine Geburt hinausgehen. Dazu gehören auch Pränataldiagnostik und die Betreuung von Risikoschwangerschaften. Jährlich kommen über 4.000 werdende Mütter in diese Klinik, was sie zu einer der größten Geburtskliniken in Österreich macht. Die Bedürfnisse der Schwangeren stehen stets im Mittelpunkt, und das Team legt großen Wert auf ein empathisches und sicheres Umfeld für die Geburt.
Die Geburt eines Kindes ist immer etwas ganz Besonderes, und mit jedem neuen Leben, das das Universitätsklinikum Tulln begleitet, wird das Engagement für die Zukunft der Familien in dieser Region deutlich. Elias ist nur eines von vielen Wundern, die hier das Licht der Welt erblicken.
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