Heute ist der 26.05.2026 und der Sommer steht vor der Tür – das bedeutet für die Einwohner im Bezirk Tulln vor allem eines: Baustellen! In den kommenden Monaten wird es in vielen Straßen ordentlich rundgehen, denn gleich 26 Bauvorhaben sind geplant, die mit einem Investitionsvolumen von vier Millionen Euro zu Buche schlagen. Das hat Bürgermeister Peter Eisenschenk mitgeteilt, und er hat auch gleich etwas Positives zu berichten: Das Straßenbaubudget soll im Jahr 2026 auf zwei Millionen Euro erhöht werden. Das freut nicht nur die Radfahrer, die mit zusätzlichen 320.000 Euro in Radwege rechnen können, sondern auch all jene, die auf die Instandhaltung der Gemeindestraßen setzen – hierfür sind immerhin 200.000 Euro eingeplant.

Ein Blick auf die Stadt Tulln zeigt, wo die Schaufeln und Bagger demnächst anrollen. Im Langenlebarner Viertel wird die Oberflächenstruktur neu hergestellt, und das ist erst der Anfang. Die Heinrich-Prosl-Gasse, die Vogelweidgasse und der Gernotweg stehen in den Monaten Juli und August ganz oben auf der Liste der Straßenbauarbeiten. Auch die Unterführung in der Etzelgasse wird nicht verschont: Hier steht eine Betonsanierung an. In der Nibelungengasse wird die Telekom-Verkabelung vorangetrieben, während in der Robert-Stolz-Straße und der Frauenhofner Straße aufgrund des Speicherkanals für südliches Tulln ebenfalls Straßenbauarbeiten anstehen. Und das ist noch nicht alles – die Fahrbahnsanierung auf 830 Metern der B 19a im Bereich der Donaubrücke wird unter Totalsperre durchgeführt.

Bauprojekte im Bezirk Tulln

Doch Tulln ist nicht der einzige Ort, der sich auf einen Baustellensommer einstellen muss. Auch in Großweikersdorf wird es auf der B 4 im Ortsgebiet eine Sanierung über etwa 580 Meter geben. In Fels wird gleich auf 900 Metern der B 34 die Fahrbahn erneuert und die ÖBB-Brücke neu errichtet. Und in Gösing Süd auf der L113 wird die Ortsdurchfahrt saniert. Die Liste geht weiter: Kreisverkehre in Fels und Kirchberg werden auf 177 Metern fahrbahntechnisch saniert, während in Grafenwörth eine Böschungssanierung auf der L 2193 über 235 Meter erfolgt. Hang- und Rutschungsschäden in St. Andrä-Wördern auf der L 2009 stehen ebenfalls auf der Agenda.

Für die Autofahrer in Zwentendorf gibt es gute Nachrichten: Rund 585 Meter der L 112 / L 115 Richtung Moosbierbaum werden erneuert. Auch die Ortsdurchfahrt in Kaindorf auf der L 2197 wird saniert, während auf der B 1 bei Diendorf West die Fahrbahn auf etwa 950 Metern erneuert wird. In Königstetten kommt die Fahrbahn auf der L 120 über 900 Meter dran. In Tulbing wird eine Brücke über den Halterbach auf der L 2134 instand gesetzt – immerhin auf 7 Meter – und die L 2016 zwischen Langenrohr und Michelhausen wird auf 1,1 Kilometern generalsaniert. Auch in Zeiselmauer-Wolfpassing wird die L 2131 Bahnstraße erneuert, und in Sieghartskirchen wird die Brücke über die Kleine Tulln in Henzing auf der L 2144 auf 22 Meter saniert.

Verkehrsprojekte im Überblick

Insgesamt fließen 105,4 Millionen Euro in die Landstraßen Niederösterreichs. Diese Investitionen sind Teil eines größeren Plans, der auf eine zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur abzielt. Die Erstellung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 hat auf Basis von etwa 2.000 Projektvorschlägen für Aus- und Neubau stattgefunden. Projekte für Straßen, Schienen und Wasserstraßen wurden dabei sorgfältig bewertet, um zukünftigen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden. Wichtig ist, dass zu jedem Projekt ein Dossier existiert, das umfassende Informationen über die Notwendigkeit und die Umweltverträglichkeit bietet. Interessierte können diese Dossiers im Projektinformationssystem PRINS aufrufen – eine wertvolle Quelle für alle, die sich über die Details der geplanten Bauprojekte informieren möchten.

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Ob die Baustellen nun für manche eine Plage oder für andere eine Chance darstellen – eines ist sicher: Der Bezirk Tulln wird in den kommenden Monaten sichtbar verändert. Man darf gespannt sein, wie sich die Infrastruktur entwickeln wird und welche neuen Verkehrswege uns in Zukunft begegnen werden. Die Vorfreude auf einen reibungsloseren Verkehr ist spürbar, und auch die Investitionen in die Radwege lassen aufhorchen. Die nächsten Monate werden spannend!

Für weitere Informationen zu den Projekten im Bezirk Tulln besuchen Sie bitte die Quelle.