digi4Wirtschaft: Tulln setzt auf Digitalisierung und Innovation
Heute ist der 26.06.2026, und in Tulln dreht sich alles um das spannende Impulsprogramm digi4Wirtschaft! Wenn man durch die Straßen schlendert, spürt man die Aufbruchsstimmung. Die Digitalisierung ist nicht nur ein Schlagwort, sie wird hier aktiv vorangetrieben. Mit tatkräftiger Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftskammer NÖ zielt das Programm darauf ab, heimische Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsvorhaben zu unterstützen. Und das über einen Zeitraum von Mai 2025 bis Mai 2026.
Wie aufregend ist das denn? Zwölf erfolgreiche Projekte wurden bereits im Haus der Digitalisierung vorgestellt, und die Vielfalt der Ideen ist beeindruckend. Von der Bäckerei Hager in St. Pölten, die KI-Prognosen nutzt, um ihre Produktion bedarfsgerecht zu gestalten und Lebensmittelverschwendung zu minimieren, bis hin zur BioPower GmbH in Retz, die mit Sensoren und eigener Software die Gasqualität für die Biogasproduktion analysiert – die Liste der nominierten Projekte ist lang und zeigt eindrucksvoll, wie digitale Lösungen in der Praxis umgesetzt werden können.
Ein Blick auf die nominierten Projekte
- Bäckerei Hager (St. Pölten): KI-Prognosen für bedarfsgerechte Produktion und weniger Lebensmittelverschwendung.
- BioPower GmbH (Retz): Sensoren zur Analyse von Rohstoffen und Gasqualität.
- BTG Spedition und Logistik GmbH (Wiener Neudorf): KI-gestütztes Dispositionswerkzeug zur Optimierung von Lkw-Touren.
- Druckerei Ferdinand Berger & Söhne (Horn): Datenanalyse und KI-Anwendungen zur Effizienzsteigerung.
- Gersthofer (Grafenbach): Steuerung einer modernen Fräsmaschine mit digitaler Software.
- GG Group (Poysdorf): Digitalisierung von Beschaffungsprozessen für Kabelkomponenten.
- HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau GmbH (Aschbach-Markt): Zentrale App zur Dokumentation von Baustellen.
- J. u. A. Frischeis (Stockerau): KI zur Erkennung von Qualitätsmängeln in der Möbelproduktion.
- Landgarten (Bruck an der Leitha): Echtzeitverknüpfung von Produktions-, Auftrags- und Lagerdaten.
- Schorm Mehrwegbecher (St. Valentin): KI-Telefonagent für Bestellungen.
- Steps2grow: Automatisierung der Erstellung von Social-Media-Beiträgen.
- Traktionssysteme Austria (Wiener Neudorf): Automatisierte Erfassung von Produktionsdaten.
Im Juli 2026 wird es dann spannend! Die Öffentlichkeit darf an der Abstimmung für das digi4Wirtschaft-Projekt des Jahres teilnehmen. Die Gewinnerfirma erhält nicht nur einen Gutschein für eine Schaltung im WKNÖ-Magazin, sondern auch die Möglichkeit, ein kostenfreies Imagevideo oder ein Event im Showroom des Hauses der Digitalisierung in Tulln zu veranstalten. Ein schöner Anreiz, um in die digitale Zukunft zu investieren!
Erfahrungen aus dem Vorjahr und die Herausforderungen
Im vergangenen Jahr wurden bereits elf Unternehmen ausgezeichnet, die erfolgreich KI-Projekte umgesetzt haben. Dabei zeigt sich, dass die Digitalisierung ein ständiger Prozess ist. Die Unternehmen erkennen, wie wichtig die Einführung neuer Technologien ist und wie diese in die betrieblichen Abläufe integriert werden können. Die Herausforderungen sind dabei nicht zu unterschätzen. Oft stehen die Firmen vor Hürden wie hohen Kosten, fehlenden IT-Fachkräften oder rechtlichen Unsicherheiten. Und das alles in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel und steigende Kundenanforderungen die Unternehmen zusätzlich unter Druck setzen.
In Deutschland zum Beispiel, so zeigt die DIHK-Digitalisierungsumfrage 2025, haben 38 % der Unternehmen bereits KI im Einsatz. Die Hauptmotive für die Digitalisierung sind Effizienzsteigerung, Kostenersparnis und Qualitätsverbesserung. Aber auch hier gibt es Herausforderungen: 60 % der Unternehmen sehen Zeitmangel als das größte Hemmnis. Die digitale Verwaltung hinkt oft hinterher, was die Situation zusätzlich erschwert. Deshalb ist es entscheidend, dass die Unternehmen maßgeschneiderte Unterstützung bekommen, um ihre IT-Sicherheit zu verbessern und die Digitalisierung voranzutreiben.
Es bleibt spannend, wie sich die Digitalisierung in den heimischen Unternehmen entwickeln wird. Mit Initiativen wie digi4Wirtschaft wird ein starkes Fundament gelegt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und die Chancen der digitalen Welt zu nutzen. Wer weiß, vielleicht sehen wir bald mehr innovative Lösungen aus Niederösterreich, die nicht nur hierzulande, sondern auch international für Aufsehen sorgen!
Weitere Informationen finden Sie in der Quelle oder auf der Webseite der Wirtschaftskammer NÖ.
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