Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, war im Aubad Tulln richtig was los. Der Bezirksbewerb der NÖ Waldjugendspiele fand statt, und es war ein Event, das die Herzen von vielen Schülerinnen und Schülern höher schlagen ließ. Organisiert von der Bezirksforstinspektion Korneuburg-Tulln, einem Teil des NÖ Landesforstdienstes, war dies bereits die 37. Auflage der Waldjugendspiele. Was für ein Jubiläum!

Rund 400.000 Schülerinnen und Schüler haben seit 1988 an diesen Spielen teilgenommen, und heuer waren die Sechstklässler des Verwaltungsbezirks Tulln gefragt. Insgesamt traten 347 Schüler aus sechs Schulen mit 17 Klassen an, um ihr Wissen über den Wald unter Beweis zu stellen. Die Aufgaben waren dabei alles andere als einfach: Fragen zur Forstbotanik, den Wirkungen des Waldes, Wildtieren sowie Geschicklichkeits- und Erlebnisstationen forderten die Teilnehmer heraus. Es war ein wahres Abenteuer für die jungen Naturforscher!

Der spannende Wettkampf

Die 2c der Musikmittelschule Tulln stach besonders hervor und sicherte sich mit 306 von 333 Punkten den ersten Platz. Ein echt beeindruckendes Ergebnis! Diese Klasse wird nun den Bezirk Tulln am 24. Juni 2026 im NÖ Landesfinale im Gföhlerwald vertreten. Dort warten nicht nur anspruchsvolle Wettbewerbe, sondern auch ein Rahmenprogramm mit tollen Sachpreisen auf die Teilnehmer. Es ist schon aufregend, was die Schüler dort erwartet!

Die Waldjugendspiele sind nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Erlebnis. Jedes Jahr nehmen zwischen 10.000 und 13.000 Kinder der 6. Schulstufe aus AHS, NMS und Sonderschulen teil, unterstützt von etwa 600 Lehrern. Die Veranstaltung umfasst eine etwa dreistündige Wanderung durch den Wald mit verschiedenen Stationen, wo die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen können. So wird das Lernen über die Natur auf eine spielerische Art und Weise vermittelt.

Ein Blick auf die Stationen

Der Parcours ist etwa zwei Kilometer lang und enthält zehn bis 15 Stationen, die den Schülern die Möglichkeit bieten, den Wald hautnah zu erleben. Hier können sie Bäume und Tiere bestimmen, Beobachtungen machen und die Zusammenhänge im Ökosystem Wald erkunden. Auch sportliche Herausforderungen wie Zapfenwerfen sorgen für Abwechslung und Freude. Die Schüler erhalten einen Fragebogen, um ihre Beobachtungen festzuhalten. Eine tolle Kombination aus Lernen und Spaß!

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Insgesamt ist die Veranstaltung eine großartige Möglichkeit, Kinder für die Natur zu begeistern und ihnen das Wissen über den Wald näherzubringen. Die geschulten Forstleute, die die Schulklassen betreuen, stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung und sorgen dafür, dass alles reibungslos abläuft. So wird der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die jungen Teilnehmer.

Die Vorfreude auf das Landesfinale im Gföhlerwald ist riesig. Man darf gespannt sein, welche Klasse am Ende den Landessieg davontragen wird. Vielleicht wird es ja die 2c der Musikmittelschule Tulln? Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!

Für weitere Informationen zu den Waldjugendspielen kann man sich die offizielle Seite des NÖ Landesforstdienstes anschauen: Waldjugendspiele NÖ. Dort gibt es nicht nur Details zu den Spielen, sondern auch spannende Einblicke in die Welt des Waldes.