Freiwillige Feuerwehr Waidhofen an der Thaya trainiert Rettung aus unterirdischem Becken
Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen an der Thaya hat im Juli eine spannende Hauptübung auf dem Gelände der Kläranlage der Firma ARIWA durchgeführt. Das Szenario war alles andere als alltäglich: Ein Mitarbeiter war während Reinigungsarbeiten in einem unterirdischen Becken zusammengebrochen! Das klingt schon dramatisch, oder? Und genau das war es auch. Gruppenkommandant Christoph Odwody hatte die Übung vorbereitet, und beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeugs wurde der Einsatzleiter umgehend über die Lage informiert.
Ein Mehrgasmessgerät wurde im Becken eingesetzt, und die ersten Messungen zeigten einen besorgniserregenden Sauerstoffmangel. Da wurde es ernst! Sofort rüsteten sich die Atemschutztrupps des Tanklöschfahrzeugs und des Hilfeleistungsfahrzeugs aus. Der erste Trupp begab sich mutig ins Becken und fand tatsächlich eine bewusstlose Person. Hier wurde alles gegeben, um schnell zu handeln. Ein Druckbelüfter wurde positioniert, um Frischluft ins Becken zu blasen.
Präzise Rettungsmaßnahmen
Auf eine schnelle Crashrettung wurde verzichtet, um die schonende Rettung zu trainieren. Stattdessen wurde eine Trage hinuntergelassen. Es ist bemerkenswert, wie genau und durchdacht die Abläufe waren. Der zweite Atemschutztrupp kam zur Hilfe und unterstützte bei der Umlagerung des Patienten auf die Rettungstrage. Mit der Drehleiter wurde die Person schließlich vertikal aus dem Becken gerettet. Ein großer Erfolg, der alle Beteiligten stolz machte!
Nach der Übung fand eine Nachbesprechung statt, in der sowohl positive als auch negative Aspekte des Einsatzes analysiert wurden. Es ist wichtig, aus jeder Übung zu lernen, um im Ernstfall noch besser vorbereitet zu sein. Und die Firma ARIWA zeigte sich großzügig und lud die Teilnehmer zu einer Stärkung ein – ein schöner Abschluss eines anstrengenden Übungstags! Insgesamt waren 19 Mitglieder der Feuerwehr aktiv dabei, darunter auch das Vorausrüstfahrzeug und die Drehleiter.
Modernste Technik für die Feuerwehr
Die Übungen wie diese sind unerlässlich, um das Wissen und die Technik der Feuerwehrleute ständig zu verbessern. Wenn wir an Rettungsmaßnahmen denken, kommt man nicht umhin, die Bedeutung von Know-how und moderner Technik in Atemschutz- und Rettungstechnik zu erwähnen. Wer weiß, vielleicht besuchen einige der Feuerwehrleute demnächst eine der modernen Atemschutz-Übungsstrecken in Deutschland, wo sie in einer beheizten Trainingshalle diverse Situationen der Personenrettung simulieren können. Solche Einrichtungen sind wichtig für die kontinuierliche Weiterbildung und das Training unter realistischen Bedingungen.
In Waidhofen an der Thaya, wo diese Übung stattfand, zeigt sich, wie engagiert die Feuerwehr ist, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Es ist beruhigend zu wissen, dass diese Männer und Frauen alles geben, um in Notfällen schnell und sicher helfen zu können.
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