In den frühen Morgenstunden des 28. April 2026 kam es zu einem Großbrand in einer Wohnhausanlage in Thaya, Bezirk Waidhofen an der Thaya. Die Brandmeldung erfolgte gegen 4:45 Uhr, als die Flammen bereits ein Haus im Vollbrand erfasst hatten und sich schnell auf benachbarte Gebäude ausbreiteten. Dank des raschen Handelns der Einsatzkräfte konnten drei Familien mit kleinen Kindern und einem Hund in Sicherheit gebracht werden. Leider werden jedoch sechs Katzen vermisst, was die betroffenen Familien sehr besorgt. Der Schulunterricht in der Volksschule Thaya musste aufgrund des Vorfalls ausfallen.
Insgesamt waren 12 Feuerwehren sowie das Rote Kreuz im Einsatz, unter der Leitung von Wilfried Bart von der Feuerwehr Thaya. Über 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die starken Flammen und die massive Rauchentwicklung, die die Sicht auf die Brandobjekte stark einschränkte. Eine Frau wurde aufgrund eines Schocks ins Krankenhaus eingeliefert, während die Einsatzkräfte nach über einer Stunde den Brand unter Kontrolle bringen konnten, um eine weitere Ausdehnung des Feuers zu verhindern. Die betroffenen Familien umfassen unter anderem eine Familie mit einem 2,5-jährigen Kind, eine Familie mit drei Kindern im Alter von 10 Jahren und 2 Monaten sowie eine Frau mit einem 9-jährigen Kind.
Evakuierung in Seniorenwohnanlage
Ein weiterer Brandvorfall ereignete sich am 14. September 2025 in einer Seniorenwohnanlage in Waidhofen an der Thaya, Österreich. Hierbei handelte es sich um einen Kellerbrand, der die Feuerwehr um 18:22 Uhr über den Notruf 122 alarmierte. Insgesamt mussten 12 Bewohner der Anlage evakuiert werden. Eine Person wurde über die Drehleiter gerettet, während elf weitere Personen durch das verrauchte Stiegenhaus mit Brandfluchthauben in Sicherheit gebracht werden konnten. Einsatzleiter Christian Bartl und sein Team leiteten umgehend Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Explosion im Keller festgestellt, aus welchem Rauch austritt. Atemschutztrupps wurden schnell ins Kellergeschoß geschickt, um das Feuer zu bekämpfen. Unterstützt wurde die Feuerwehr Vestenpoppen-Wohlfahrts während einer Übung. Brandgut und stark rauchende Teile des Inventars wurden ins Freie gebracht und gelöscht. Druckbelüfter kamen zum Einsatz, um den Rauch abzuführen, während Wärmebildkameras zur Kontrolle auf Glutnester eingesetzt wurden. Die Ermittlungen der Polizei nach dem Löschen des Feuers begannen umgehend, doch eine Rückkehr der Bewohner in die Anlage war in den Nachtstunden nicht mehr möglich. Der Bürgermeister und das Rote Kreuz organisierten die Unterbringung der Evakuierten.
Beide Vorfälle zeigen eindrücklich, wie wichtig schnelle Reaktionen und gut organisierte Rettungsmaßnahmen sind. Während viele Menschen in Waidhofen an der Thaya unter den Folgen der Brände leiden, sind die Einsatzkräfte stets bereit, Leben zu retten und Schäden zu minimieren. Die Gemeinschaft steht in solchen Krisenzeiten zusammen, um den Betroffenen Halt zu geben und Unterstützung anzubieten.
Für weitere Details zu den aktuellen Brandereignissen in Thaya können Sie den vollständigen Bericht auf Krone.at nachlesen.