Heute ist der 26.05.2026 und in Waidhofen an der Thaya stehen bedeutende personelle Veränderungen in der Seelsorge des Landesklinikums bevor. Ab dem 1. September 2026 wird es im Pfarrverband Dobersberg einen Neuzugang geben, der frischen Wind in die Gemeinde bringt. Michal Baláž, der aktuell als Vikar in der Pfarre Tulln-St. Stephan tätig ist, wird die Aufgabe des Vikars im Pfarrverband Dobersberg übernehmen. Für ihn ist das ein spannender Schritt, denn er bringt bereits eine beeindruckende Vita mit, die er in seiner Heimat Tschechoslowakei und später in Österreich gesammelt hat.
Beatrice Heigl wird die neue Pastoralassistentin im Landesklinikum Waidhofen/Thaya. Aktuell arbeitet sie noch als Pastoralassistentin im Pfarrverband St. Franziskus im Waldviertel und im Landesklinikum Horn. Interessanterweise bleibt sie weiterhin in Horn, was zeigt, dass sie ihre Erfahrungen und Fähigkeiten an mehreren Orten einbringen möchte. Die bisherige Pastoralassistentin, Elfriede Fürnsinn, geht in den Ruhestand, und das ist natürlich ein großer Schritt für jeden – nach vielen Jahren der Hingabe an die Gemeinde ist es Zeit für eine neue Phase im Leben.
Ein Blick auf die neuen Seelsorger
Beatrice Heigl, geboren 1972 in Waidhofen/Ybbs, ist seit 1991 Mitglied der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Amstetten. Ihre Ausbildung zur Pastoralassistentin absolvierte sie in Wien und hat sich seither in verschiedenen Rollen engagiert – von Erzieherin über Dekanatsjugendleiterin bis hin zur Krankenseelsorgerin im LK Horn. Diese breite Palette an Erfahrungen, ergänzt durch eine Klinische Seelsorge Ausbildung, wird sie bestimmt in ihre neue Rolle im Landesklinikum einbringen.
Bei Michal Baláž sieht die Sache etwas anders aus. Er wurde am 11. April 1964 in Považská Bystrica geboren und hat sich im Laufe der Jahre in der Theologie und Psychologie fortgebildet. Mit seiner Priesterweihe 1988 und einem Doktorat in Pastoraltheologie, das er 1996 in Rom erlangte, hat er sich ein solides Fundament gelegt. Zudem ist er seit 2008 Ordinariatskanzler in der Diözese Žilina und bringt somit viel Erfahrung mit in seine neue Position. In seiner Zeit als Pfarrer und Beichtvater in Italien hat er sicher viele interessante Perspektiven auf die Seelsorge gesammelt, die für die Gemeinde in Dobersberg von großem Nutzen sein könnten.
Der Kontext der Seelsorge im Wandel
Die Veränderungen in der Seelsorge sind nicht nur für die Betroffenen selbst von Bedeutung, sondern auch für die Gemeinden, die von den neuen Impulsen profitieren werden. Seelsorge und pastoralpsychologische Begleitung gewinnen zunehmend an Bedeutung in einer Zeit, in der viele Menschen auf der Suche nach Orientierung und Unterstützung sind. Die DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR PASTORALPSYCHOLOGIE E.V. (DGfP) beispielsweise, ist ein wichtiger Akteur in diesem Bereich. Sie fördert die Weiterbildung von Seelsorgern und bietet eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen. Die DGfP hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1972 der Aufgabe verschrieben, die Qualität der Seelsorge zu steigern und den Dialog mit anderen Wissenschaften zu suchen.
In diesem Sinne ist es spannend zu sehen, wie die neuen Seelsorger, Beatrice Heigl und Michal Baláž, ihre Erfahrungen und ihr Wissen einbringen werden. Sie stehen nicht nur für einen Wechsel in der Personalsituation, sondern auch für eine Weiterentwicklung der Seelsorge, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und sich den Herausforderungen der modernen Zeit stellt. Die Gemeinden dürfen gespannt sein, welche Impulse die beiden bringen werden.
Für weitere Informationen zu den Veränderungen in der Seelsorge im Landesklinikum und im Pfarrverband Dobersberg können Sie die vollständige Quelle hier nachlesen.
