Am Mittwoch, dem 13. Mai, war es im Bezirk Waidhofen an der Thaya wieder einmal Zeit für die Polizei, ein Zeichen zu setzen. Von 16 bis 02:00 Uhr fanden Schwerpunktkontrollen statt, und das mit einem beachtlichen Aufgebot: Insgesamt sieben Streifen waren im Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Anspannung lag in der Luft, als die Beamten begannen, die Lenker zu kontrollieren. Aber keine Sorge, es war nicht so dramatisch, wie es klingt.
Insgesamt wurden 157 Alkohol-Vortests und drei umfassende Alkohol-Tests durchgeführt. Das Ergebnis? Zwei Lenker mussten sich wegen Alkohols am Steuer verantworten, mit Werten zwischen 0,25 und 0,39 mg/l. Das ist natürlich nicht zu unterschätzen, aber auch nicht die Welt. Zudem wurden 14 weitere Anzeichen festgestellt, die auf andere Verstöße hinwiesen. Auch hier zeigte sich, dass ein gewisses Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr durchaus vorhanden ist. Fünf Organstrafverfügungen wurden ausgestellt, und es gab sogar eine Anzeige aufgrund des Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetzes. Doch das Positive: Es gab keine besonderen Vorkommnisse, was sicherlich für alle Beteiligten eine Erleichterung war.
Der Zweck der Kontrollen
Diese Kontrollen sind nicht nur ein reines Polizeischema, sondern haben auch einen tieferen Sinn. Sie dienen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Die Zahlen, die hier gesammelt werden, tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Gefahren des Alkoholkonsums am Steuer zu schärfen. Diese Initiativen sind wichtig – nicht nur für die Polizei, sondern für die gesamte Gesellschaft. In diesem Zusammenhang ist der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS) eine Organisation, die sich ebenfalls diesem Thema widmet. Gegründet in Hamburg, verfolgt sie gemeinnützige Zwecke und möchte die Gefahren von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln im Straßenverkehr bekämpfen.
Der BADS hat sich zum Ziel gesetzt, die Verkehrserziehung zu fördern und Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol sowie anderen Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Mitteln zu leisten. Auch die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Organisationen zeigt, dass es viele Akteure gibt, die sich für ein sicheres Fahren einsetzen. Die Arbeit des BADS ist also nicht zu unterschätzen und ergänzt die Maßnahmen vor Ort hervorragend.
Ein Blick in die Zukunft
Mit den regelmäßigen Kontrollen und der Aufklärung durch Organisationen wie den BADS wird hoffentlich ein Bewusstsein geschaffen, das über den bloßen Moment hinausgeht. Vielleicht können wir eines Tages auf diese Kontrollen verzichten, weil jeder Verkehrsteilnehmer die Verantwortung für sich und andere ernst nimmt. In der Zwischenzeit bleibt es wichtig, solche Aktionen durchzuführen. Der gestrige Abend im Bezirk Waidhofen an der Thaya hat gezeigt, dass man bereit ist, für Sicherheit im Straßenverkehr zu kämpfen – und das ist ein Schritt in die richtige Richtung.