Am 16. April 2026 erlebten etwa 60 Mitglieder und Freunde der NÖ Senioren aus Waidhofen/Thaya eine spannende und lehrreiche Führung durch die Bezirksstadt. Diese Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, nicht nur die Geschichte der Stadt zu erkunden, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen des täglichen und politischen Lebens zu werfen.

Die Führung begann im Waidhofner Rathaus, wo Bürgermeister Josef Ramharter und Vizebürgermeisterin Marlene Böhm-Lauter (beide ÖVP) die Gruppe herzlich willkommen hießen. Durch ihre Moderation erhielten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Abläufe der Stadtverwaltung und die bedeutenden Entscheidungen, die das Leben in Waidhofen prägen.

Ein Blick in die Geschichte

Nach der Rathausführung ging es weiter zur Besichtigung des Waidhofner Schlosses. Unter der Leitung von Pia Gudenus erfuhren die Senioren viel über die Entstehung des Schlosses, die verschiedenen Besitzverhältnisse im Laufe der Jahrhunderte sowie die beeindruckende Bibliothek und deren Kostbarkeiten. Auf einer anschließenden Wanderung durch die Stadt führte Erwin Pöppel die Teilnehmer und vermittelte ihnen historische Informationen, die die Geschichte Waidhofens lebendig werden ließen.

Der Tag endete in der Stadtpfarrkirche, wo Dechant Josef Rennhofer über den Bau des „Domes des Thayatales“ sprach. Dabei ging er sowohl auf die baulichen als auch auf die religiösen Aspekte dieses beeindruckenden Bauwerks ein. Die Teilnehmer empfanden das gesamte Programm als anstrengend, jedoch überwiegend positiv, was die Absicht der Veranstaltung, das Interesse an der eigenen Stadt zu fördern, eindeutig erfüllte.

Bildung und Lernen im Alter

Solche Veranstaltungen sind Teil eines größeren Trends, der darauf abzielt, ältere Menschen aktiv in gesellschaftliche Entwicklungen einzubeziehen und ihnen neue Lernmöglichkeiten zu bieten. Ein Beispiel dafür ist die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“, die eine bundesweite Anlaufstelle für Fragen zu Bildung im Alter darstellt. Hier können ältere Menschen neue Themen entdecken und sich über verschiedene Bildungsangebote informieren.

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Die Projektwebsite www.wissensdurstig.de bietet eine Vielzahl an Bildungsmaterialien, Online-Kursen und Praxisbeispielen speziell für ältere Menschen. Zudem gibt es ein kostenloses Servicetelefon, das bei der Suche nach passenden Bildungsangeboten und Veranstaltungen in der Nähe unterstützt. Ein regelmäßiger Newsletter informiert über aktuelle Angebote und Fördermöglichkeiten in diesem Bereich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus historischen Erkundungen und Bildungsangeboten nicht nur das Wissen der Senioren fördert, sondern auch deren soziale Teilhabe stärkt. Solche Initiativen sind essenziell, um den Zugang zu Bildung für ältere Menschen zu ermöglichen und Bildungsräume nachhaltig zu gestalten.

Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie in unserem Artikel auf MeinBezirk.