In einem aufschlussreichen Wirtschaftsdialog trafen sich kürzlich führende Unternehmen der Region Waldviertel mit der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei Pollmann in Karlstein an der Thaya. Zu den Teilnehmern gehörten namhafte Betriebe wie Test-Fuchs, Eaton, Leyrer & Graf und ELK, die gemeinsam über die Herausforderungen und Chancen für die Wirtschaftsregion diskutierten. Mikl-Leitner hob hervor, dass sich das Waldviertel von einer peripheren Region zu einer wirtschaftlichen Vorzeigeregion entwickelt hat, in der über 23.000 Arbeitsstätten mit mehr als 105.000 Beschäftigten angesiedelt sind.

Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Ausbildung von Fachkräften. Insgesamt bilden 720 Betriebe in der Region etwa 2.400 Lehrlinge aus, was die Bedeutung der dualen Ausbildung für die lokale Wirtschaft unterstreicht. Die jährliche Bruttowertschöpfung der Region beträgt rund zehn Milliarden Euro und zeigt, wie dynamisch der Wirtschaftsstandort Waldviertel ist.

Wirtschaftsstrategie für die Zukunft

Stefan Graf von Leyrer & Graf stellte einen umfassenden Plan für eine gemeinsame Waldviertel-Wirtschaftsstrategie vor, der sich auf Fokusthemen wie Energie- und Kreislaufwirtschaft sowie Gesundheit und Wohlergehen konzentriert. Um die strategischen Ansätze zu vertiefen, sind Workshops mit Unternehmern und politischen Vertretern geplant. Diese sollen dazu dienen, eine gemeinsame Vorgehensweise zur wirtschaftlichen Entwicklung zu erarbeiten.

Die Landeshauptfrau sprach auch über die neue Wirtschaftsstrategie 2030+, die speziell auf die Bedürfnisse der Betriebe im Waldviertel eingeht. Aktuelle Maßnahmen umfassen die Entwicklung von Prototypen, die Unterstützung von Handwerksbetrieben in der Digitalisierung sowie eine Nachfolge-Initiative, die den Generationswechsel in den Unternehmen erleichtern soll.

Ein starkes Miteinander

Wirtschaftsforscher Christian Helmenstein betonte die wesentlichen Eckpfeiler der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+, die auf Produktivität, Standortattraktivität, Forschung und Innovation abzielt. Ein wichtiger Aspekt der Strategie ist es, das Label „Made in Lower Austria“ oder „Made im Waldviertel“ als Qualitätsmerkmal zu etablieren, was die Region weiter im internationalen Wettbewerb stärken kann.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Pollmann Österreich, als Gastgeber des Wirtschaftsdialogs, beschäftigt weltweit über 1.300 Mitarbeiter, davon mehr als 500 am Hauptsitz in Karlstein an der Thaya. Stefan Pollmann unterstrich bei der Veranstaltung die Bedeutung eines starken Miteinanders und die hohe Qualität, die die Region zu bieten hat.

Der Weg in die Zukunft

Die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ wurde im Februar 2026 beschlossen und zielt darauf ab, Niederösterreich als führende Wirtschaftsregion im Herzen Europas zu positionieren. Unter dem Leitmotiv „Wirtschaft stärken. Zukunft sichern.“ verfolgt die Strategie drei miteinander verknüpfte Ziele: die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, die Stärkung des wirtschaftlichen Fundaments sowie den Ausbau von Innovation und Forschung.

Mit einem klaren Fokus auf die Entwicklung der Industrie und des produzierenden Gewerbes sowie einer Förderung exzellenter Unternehmensleistungen soll eine leistungsstarke, wettbewerbsorientierte und resiliente Wirtschaft geschaffen werden. Diese Strategie trägt dazu bei, Wohlstand, Lebensqualität, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt in der Region zu sichern.

Für die Unternehmen im Waldviertel eröffnet sich durch diese Initiativen eine vielversprechende Perspektive, die nicht nur die lokale Wirtschaft stärkt, sondern auch die Attraktivität der Region als Standort für neue Investitionen erhöht. Der Weg in die Zukunft steht somit unter einem guten Stern.