Casa Yanni’s Gemüsegartl: Alte Sorten für eine nachhaltige Küche
Heute ist der 20.06.2026 und ich bin in Wiener Neustadt unterwegs, um euch von einem ganz besonderen Ort zu berichten, der sich mit alten Gemüsesorten beschäftigt. Es ist ein kleiner, aber feiner Gemüsegarten namens Casa Yanni’s Gemüsegartl in Wiesmath, betrieben von Yannais Garcia und Joachim Höllwieser. Hier wird seit etwa vier Jahren mit Leidenschaft und Hingabe an der Anbau und Vermehrung alter Sorten gearbeitet. Und das nicht ohne Grund.
Alte Sorten sind nicht nur von der EU-Verordnung ausgenommen, sie sind auch ein echter Gewinn für unsere Küche und die Umwelt. Sie zeichnen sich durch ihre Samenfestigkeit aus, was bedeutet, dass die Samen nach der Ernte wiederverwendet werden können. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber den F1-Hybridsorten, die nicht samenfest sind. Außerdem sind alte Sorten gentechnikfrei und haben oft einen ganz anderen, intensiveren Geschmack – und ja, sie sind auch nährstoffreicher, auch wenn sie dafür oft etwas länger zum Reifen brauchen.
Ein bunter Mix aus Wurzel- und Blattgemüse
Im Casa Yanni’s Gemüsegartl findet man eine beeindruckende Auswahl an Wurzelgemüse. Hier wachsen Topinambur, Haferwurz, Schwarzwurzel, Petersilienwurzel, Steckrüben, Pastinaken, Mairüben und Schwarzrettich. Und das Blattgemüse? Mangold, Grünkohl und Palmkohl sind nur einige der grünen Köstlichkeiten, die hier gedeihen. Besonders spannend finde ich die verschiedenen Tomatensorten, die hier angebaut werden: Berner Rose, Green Zebra, Kremser Perle und Black Cherry – da schlägt das Herz eines jeden Hobbykochs höher!
Ein echter Geheimtipp aus dem Garten ist die Okra. Diese älteste Kulturpflanze, ursprünglich aus Afrika, Äthiopien und Ägypten, hat sich mittlerweile auch in Österreich etabliert und ist ein wahres Highlight für alle, die gerne neue Geschmäcker ausprobieren.
Warum alte Sorten schmackhaft sind
Die Bedeutung von alten Sorten wird oft unterschätzt. Sie sind nicht nur ein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern tragen auch zur Biodiversität bei. Die Empfehlung von Yannais und Joachim ist klar: Keine Hybrid-Sorten kaufen, sondern auf Bio-Saatgut setzen. Und hey, einfach mal die Pflanzen nicht sofort ausreißen, sondern die Samen aussäen und trocknen – das ist nachhaltig und macht Spaß!
Wer jetzt Lust auf einen kleinen Snack hat, dem kann ich das Rezept für Grünkohl-Chips ans Herz legen. Zerkleinert die Blätter, mariniert sie mit Öl, Salz und Pfeffer, und backt sie bei 180° C für 8-10 Minuten. Nach dem Auskühlen – einfach köstlich!
Alte Sorten sind also mehr als nur ein Trend. Sie bringen Abwechslung auf den Teller und helfen dabei, die kulinarische Kultur zu bewahren. In einer Zeit, in der die Lebensmittelindustrie oft auf Masse statt Klasse setzt, ist es umso wichtiger, solche Initiativen zu unterstützen. Das Casa Yanni’s Gemüsegartl ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man mit Leidenschaft und Kreativität einen Beitrag zur Erhaltung unserer Esskultur leisten kann.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.
