Heute ist der 5.07.2026 und in Wiener Neustadt hat sich etwas ganz Besonderes abgespielt. Am 1. Juli fand ein jährliches Austauschtreffen zwischen Schulen und der Auftrieb Schulsozialarbeit statt. Es war ein Tag voller Reflexion, Diskussion und, ganz wichtig, einer guten Portion Zusammenarbeit. Das Ziel des Treffens war nicht nur, das vergangene Schuljahr zu reflektieren, sondern auch aktuelle Entwicklungen an den Schulstandorten zu besprechen und den Fokus für das kommende Jahr zu setzen. Ein spannendes Unterfangen, das zeigt, wie wichtig Schulsozialarbeit für die Schülerinnen in unserer Region ist.

Erstmals nahm der neue Direktor des Polytechnikums Wiener Neustadt, David Mannsberger, an diesem Treffen teil. Schon allein das zeigt, wie ernst man die Schulsozialarbeit hier nimmt. Denn die Auftrieb Schulsozialarbeit unterstützt Schülerinnen bei den Herausforderungen des Schulalltags. Und es ist nicht zu unterschätzen, was das für die Kinder bedeutet. Der Austausch mit den Schulleitungen ist entscheidend für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Angebote. Nadja Rosnak-Husar, die Leiterin des Auftrieb-Teams, betonte die Notwendigkeit einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Schulen. Schließlich hilft regelmäßiger persönlicher Austausch nicht nur dabei, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, sondern auch Lösungen zu entwickeln.

Die Rolle der Schulsozialarbeit

In einer Zeit, in der Schulsozialarbeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es interessant, einen Blick über die Landesgrenzen hinauszuwerfen. Eine bundesweite Studie aus Deutschland, die von einem Forschungsteam der htw saar durchgeführt wurde, befragte über 5.000 Schulsozialarbeiterinnen. Dabei wurde deutlich, dass es in Deutschland zwar viele Initiativen gibt, jedoch oft an bundesweiten Vergleichsdaten fehlt. Das Projekt „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ (SibV) beleuchtet die Unterschiede in Förderung, Strukturen und Zuständigkeiten zwischen den Bundesländern. Eine Online-Erhebung, die zwischen März und Mai 2025 stattfand, zeigte, dass das Berufsfeld stark weiblich geprägt ist – 80,1 % der Fachkräfte sind Frauen.

Die Mehrzahl arbeitet an Grund- oder Sekundarschulen, und es existiert eine Vielzahl von Stellenprofilen, oft gekoppelt an länderspezifische Förderprogramme. Es ist jedoch auch auffällig, dass viele Fachkräfte, trotz positiver Rahmenbedingungen, wie der überwiegenden Anzahl an unbefristeten Stellen, über 40 % von ihnen haben schon einmal über einen Berufsausstieg nachgedacht. Das spricht für die hohe Belastung in diesem Bereich. Der Berufsalltag ist oft von einzelfall- und konfliktbezogenen Aufgaben geprägt, und die Projektarbeit fokussiert weniger auf Inklusion oder nachhaltige Entwicklung.

Ein Blick in die Zukunft

Ein interessanter Aspekt ist die Vorreiterrolle des Saarlandes, wo die Schulsozialarbeit gesetzlich verankert ist. Diese gesetzliche Grundlage könnte als Modell für andere Bundesländer dienen und zeigt, wie wichtig eine stabile Struktur für die Schulsozialarbeit ist. Die Ergebnisse der Studie werden Anfang 2026 auf einem Fachforum in Berlin vorgestellt, und es stehen weitere Projekte zur Forschung im Bereich „Jugendhilfe und Schule“ an. Es bleibt spannend, wie sich die Schulsozialarbeit in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Lehren wir aus den Erfahrungen in Wiener Neustadt und darüber hinaus ziehen können.

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Der Austausch zwischen Schulen und der Schulsozialarbeit ist also nicht nur wichtig, er ist essentiell. Wie die aktuellen Entwicklungen zeigen, wird die Vernetzung weiterhin gestärkt, um die Herausforderungen des Schulalltags besser zu meistern. Und das ist schließlich das, was am Ende zählt: eine gute Unterstützung für unsere Schülerinnen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.

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