Wiener Neustadt startet Haltestellen-Offensive für besseren öffentlichen Verkehr
Wiener Neustadt macht sich bereit für eine echte Haltestellen-Offensive! Im Jahr 2026 wird in der Stadt kräftig in die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs investiert. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits getan: Die neuen Wartehäuser in der Lazarettgasse sind fertiggestellt und bieten den Fahrgästen nun mehr Schutz und Bequemlichkeit. Diese Wartehäuser, die sich in beiden Fahrtrichtungen nahe der Robert Stolz-Siedlung befinden, sind nicht nur funktional, sondern auch ein echter Blickfang. Mit einer Größe von 3,60 x 2 Metern und gefertigt aus einer feuerverzinkten Stahlkonstruktion mit Trapezblech-Überdachung sowie Seitenwänden aus Sicherheitsglas, bieten sie einen modernen Komfort.
Stadteinwärts können sich die Wartenden über zwei Sitzbänke und eine Maxi Taxi-Sammelstelle freuen, während stadtauswärts eine Sitzbank zum Verweilen einlädt. Die Linie 4 wird die Haltestellen halbstündlich bedienen. Die Wartehäuser wurden mit viel Liebe zum Detail von den GW Wiener Neustadt Integrative Betrieben gefertigt, was auch die lokale Wirtschaft unterstützt. Um die Umgebung aufzuwerten, wurden zudem Beete für eine ansprechende Grünbepflanzung umgesetzt.
Geplante Erneuerungen und Errichtungen
Doch das ist erst der Anfang! Im zweiten Halbjahr 2026 sind bereits weitere Erneuerungen und Errichtungen in der Stadt geplant. So stehen die Bräunlichgasse in Fahrtrichtung Bahnhof, die Merkur City in Fahrtrichtung Zentrum und die Wohlfahrtgasse im Zuge der Radwegverlängerung auf der Agenda. Es tut sich also einiges in Wiener Neustadt! Die Stadt lässt sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.
Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass die Stadt schon 2024 mit der Zusammenarbeit der Geschützten Werkstätte acht Wartehäuser errichtet oder erneuert hat. Die Bushaltestellen-Offensive wird auch 2025 weiter ausgebaut, mit sechs weiteren Wartehäusern auf dem Plan. Bürgermeister Klaus Schneeberger und Infrastrukturstadtrat LAbg. Franz Dinhobl betonen immer wieder die Bedeutung dieser Entwicklungen. Schließlich nutzen jährlich etwa 7 Millionen Fahrgäste das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt.
Barrierefreiheit im Fokus
Ein zentrales Element der ÖPNV-Strategie 2030 ist die Barrierefreiheit. Die Stadt verfolgt das Ziel, Mobilitätsangebote für alle zugänglich zu machen. Das betrifft nicht nur die Haltestellen, sondern auch die Fahrzeuge und deren Ausstattung. Stellplätze für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder sind mittlerweile ein Muss, ebenso wie Informationen über die gesamte Reisekette, die barrierefrei zur Verfügung stehen müssen.
Es ist wichtig, die kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung dieser Standards voranzutreiben. Der barrierefreie Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert, was zeigt, dass es der Stadt ernst ist mit der Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürger. Die neuen Wartehäuser sind hierbei ein erster Schritt, der hoffentlich viele Nachfolger finden wird.
Für Wiener Neustadt scheint die Zukunft des öffentlichen Verkehrs vielversprechend, und die kontinuierlichen Investitionen in die Infrastruktur sind ein klares Zeichen der Stadt, dass sie sich für ihre Bürger einsetzt. Man darf gespannt sein, wie sich die Pläne weiterentwickeln und welche positiven Veränderungen die kommenden Monate mit sich bringen werden.
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