Im Bezirk Zwettl fand kürzlich ein inspirierendes Business Frühstück von Frau in der Wirtschaft statt. Hier wurde ein spannendes Thema behandelt: die Herausforderungen, vor denen Unternehmerinnen stehen, wenn es darum geht, berufliche Verantwortung und Privatleben in Einklang zu bringen. Nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde diskutiert, sondern auch die Bedeutung von Zeitmanagement und Lebensphasen für die berufliche Entwicklung. Ein zentrales Element der Veranstaltung war das Projekt „Generationen in Arbeit“, das von der MAG Menschen und Arbeit GmbH vorgestellt wurde. Die Beraterinnen Mirjam Walch und Gabriela Hüther präsentierten praxisnahe Ansätze, um die generationenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und vereinbarkeitsorientierte, nachhaltige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Weitere Informationen zu diesem wichtigen Projekt sind auf der Webseite hier zu finden.

Ein weiteres Highlight des Events war die beeindruckende Umsatzmeldung des Bio-Pioniers Sonnentor, der in diesem Jahr 67,5 Millionen Euro verbuchen konnte. Die Erfolge in der Region zeigen, wie dynamisch und vielseitig die Unternehmenslandschaft hier ist. Zudem gab es spannende Nachrichten von der Correcta Steuerberatung GmbH & Co KG, die nach 80 Jahren in ein neues Bürogebäude in der Anton Gareis-Straße 14 umgezogen ist. Der Umzug, der am 12. Mai 2025 offiziell in Betrieb genommen wurde, wird als strategischer Meilenstein für das Wachstum und die Modernisierung der Kanzlei angesehen.

Die Herausforderungen der Vereinbarkeit

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt eine große Herausforderung für viele. In Deutschland waren 2023 etwa 7,2 Millionen Mütter und 6,2 Millionen Väter im erwerbsfähigen Alter mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren im Haushalt. Dabei war die Erwerbstätigkeit unter den Vätern mit 92 Prozent bemerkenswert hoch, während die Quote der Mütter je nach Alter des jüngsten Kindes stark variierte. So waren nur 40 Prozent der Mütter mit einem Kind unter 3 Jahren erwerbstätig, während es bei Müttern mit einem Kind zwischen 10 und 14 Jahren bereits 84 Prozent waren. Diese Zahlen verdeutlichen, wie sehr die Lebensumstände und Betreuungsmöglichkeiten Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung haben.

Besonders interessant ist die Beobachtung, dass Mütter in Ostdeutschland tendenziell häufiger erwerbstätig sind als im Westen. 48 Prozent der Mütter im Osten mit einem Kind unter 3 Jahren waren 2023 erwerbstätig, während es im Westen nur 38 Prozent waren. Diese Unterschiede können auf verschiedene Betreuungssituationen zurückgeführt werden. Das beeinflusst nicht nur die Erwerbsbeteiligung, sondern auch den zeitlichen Rahmen, den Familien für ihr gemeinsames Leben haben. Und hier sind wir wieder bei dem Thema, das beim Business Frühstück in Zwettl so zentral war: die Vereinbarkeit von Arbeit und Familienleben ist ein Thema, das viele beschäftigt und das auch in Zukunft weiter diskutiert werden muss.

Die Herausforderungen sind vielschichtig, und es braucht innovative Ansätze, um Lösungen zu finden. Veranstaltungen wie das Business Frühstück sind daher wichtiger denn je, um den Austausch zu fördern und neue Ideen zu entwickeln. In einer Welt, in der der Druck, alles unter einen Hut zu bekommen, stetig wächst, ist es entscheidend, dass wir uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.

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