Am 9. Mai fand im Stadtsaal Zwettl eine festliche Muttertagsfeier statt, die mit über 100 Müttern ein voller Erfolg war. Eingeladen hatte Bürgermeister Franz Mold von der ÖVP, der die Bedeutung des Muttertages als besondere Gelegenheit hervorhob, Dankbarkeit auszudrücken. Dies ließ die Herzen der Anwesenden höherschlagen!
Das Programm wurde von Lisa Maria Klopf geleitet und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Musikalische Klänge erfüllten den Raum, dank des Kinderchors der Regionalmusikschule Waldviertel-Mitte, unter der einfühlsamen Leitung von Claudia Müller. Auch die Kinder-Ballettkurse der Volkshochschule Zwettl, geleitet von Nada Kabelova, trugen mit ihren tänzerischen Darbietungen zur Freude bei. Man konnte förmlich die Begeisterung in der Luft spüren!
Ehrungen und besondere Momente
Ein besonders rührender Moment war die Ehrung der ältesten Mütter. Barbara Stummer, die mit stolzen 104 Jahren die älteste Teilnehmerin war, wurde ebenso gefeiert wie die 99-jährige Christine Kirchner und die 96-jährige Fridoline Lackinger. Auch Leopoldine Fröschl (94 Jahre) und mehrere Damen im Alter von 92 Jahren, darunter Rosina Preißl und Maria Wagner, erhielten Blumen als Zeichen der Wertschätzung. Das Lächeln auf ihren Gesichtern war unbezahlbar!
Stadtrat Daniel Leitner von der Liste Zwettl braucht sprach über die Bedeutung des Muttertages für die Gemeinschaft und das Familienleben. Seine Worte wurden von den Anwesenden mit großem Applaus bedacht. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung des sozialen Vorsorgeprojekts „Zeitpolster“ durch Elisabeth Wiesmüller und Margareta Karner. Dieses Projekt zielt darauf ab, nachbarschaftliche Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben zu fördern und Zeitguthaben für die eigene Betreuung zu schaffen. In einer Zeit, in der der Betreuungsbedarf stetig steigt, ist solch eine Initiative mehr als willkommen!
Ein unvergesslicher Nachmittag
Die Feier klang schließlich mit persönlichen Gesprächen, Kaffee und Kuchen aus. Viele Mütter genossen die entspannte Atmosphäre und die Möglichkeit, sich auszutauschen. Als Erinnerung an den Nachmittag erhielten die Mütter einen hübschen Tischschmuck. Es war einfach schön zu sehen, wie Gemeinschaft gelebt wird und wie wichtig diese Feier für viele war.
Im Kontext von Zwettl ist es interessant zu beachten, dass ähnliche Feierlichkeiten in anderen Regionen, wie beispielsweise in den Großstadtregionen Deutschlands, stark variieren können. Laut den Statistiken lebten im Jahr 2022 etwa 60 Millionen Personen in diesen Regionen. Diese Gebiete, definiert durch ihre Großstädte und das umliegende Umland, sind oft geprägt von einem ganz anderen Lebensstil und demografischen Entwicklungen. In Zwettl hingegen zeigt sich eine enge Gemeinschaft, die solche Traditionen hochhält.
Ein Blick auf die demografische Entwicklung zeigt, dass die Geburtenziffer in Deutschland von 1,41 (2012) auf 1,35 (2024) gesunken ist. Hier in Zwettl, wo der Muttertag in solch einer herzlichen Weise gefeiert wird, spürt man jedoch, wie sehr die Familien zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. Das ist ein wertvolles Gut, das es zu bewahren gilt!