Am Donnerstag, dem 3. September 2026, öffnet der DigiSpace am FH OÖ Campus Steyr seine Türen für die NIS Initiative. Diese Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Cyber-Resilienz und richtet sich an Unternehmen, die von der NIS2-Richtlinie und dem NISG 2026 betroffen sind. Besonders angesprochen werden Zulieferbetriebe, Dienstleister und Technologiepartner kritischer oder wesentlicher Einrichtungen. Die Fortführung des bewährten Programms des Auftakts verspricht spannende Einblicke und praxisnahe Lösungen.

Die Relevanz dieser Veranstaltung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unternehmen aus verschiedenen Branchen in Steyr und Umgebung – sei es Industrie, Maschinenbau, Automatisierung, IT oder sogar die Lebensmittelversorgung – haben mit neuen Anforderungen zu kämpfen. Auch wenn nicht jedes Unternehmen direkt unter das NISG 2026 fällt, gibt es zahlreiche Kundenanforderungen, die Sicherheit in der Lieferkette, Ausschreibungen und Vertragsvorgaben betreffen. Cyberangriffe sind eine reale Bedrohung, und die Verantwortung dafür liegt nicht allein bei den IT-Abteilungen. Das Thema Cyber-Resilienz ist mittlerweile eine Aufgabe für die gesamte Unternehmensführung.

Die NIS2-Richtlinie und ihre Auswirkungen

Die NIS-2-Richtlinie, die seit Dezember 2025 in Kraft ist, verpflichtet Unternehmen zu erweiterten Sicherheitsmaßnahmen. Ein einheitlicher Rahmen für Informationssicherheit, Risikomanagement und Incident Response ist nun vorgegeben. Das heißt konkret: Unternehmen müssen ein funktionierendes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) und ein etabliertes Business Continuity Management System (BCMS) nachweisen. Die Liste der Anforderungen ist lang – von Schwachstellenmanagement bis hin zu Dokumentationspflichten. Und das Beste: Die Geschäftsführung haftet persönlich bei Nichteinhaltung! Das könnte für einige Unternehmen ganz schön ins Geld gehen, denn Bußgelder können bis zu 10 Millionen Euro betragen.

Wichtig ist, dass die NIS2 mehr Einrichtungen und Sektoren betrifft als die frühere NIS-Richtlinie. Viele Unternehmen haben zwar grundlegende Maßnahmen ergriffen, doch oft fehlt die Verzahnung der Themen. Hier setzt die NIS Initiative an, indem sie den Teilnehmern hilft, die Anforderungen und Maßnahmen zur Cyber-Resilienz praxisnah einzuordnen.

Die Rolle der Risikomanagementmaßnahmen

In einer Zeit, in der Cyberangriffe häufiger denn je vorkommen, ist das Risikomanagement von entscheidender Bedeutung. Die NIS-2-Richtlinie und deren nationale Umsetzung im BSIG zielen darauf ab, die Cybersicherheit in den Mitgliedsstaaten zu verbessern. Unternehmen sollten Risikomanagementmaßnahmen umsetzen, um Störungen der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit ihrer IT-Systeme zu vermeiden. Dazu gehört nicht nur der Schutz vor digitalen Bedrohungen, sondern auch vor physischen Gefahren wie Diebstahl oder Naturkatastrophen.

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Ein ganzheitlicher Ansatz für das Cyberrisikomanagement ist unerlässlich. Die Sicherheitsmaßnahmen müssen alle Aspekte der digitalen und physischen Sicherheit sowie das Umfeld von Netz- und Informationssystemen berücksichtigen. Das BSI-Gesetz verpflichtet wichtige Einrichtungen zu umfassenden technischen und organisatorischen Maßnahmen. Hier kommen die spezifischen Anforderungen ins Spiel: Risikoanalysen, Incident Response, Business Continuity Management – die Liste ist lang und die Herausforderungen sind groß.

Einladung zur Teilnahme

Die Veranstaltung „NIS Initiative“ am 3. September 2026 ist eine hervorragende Gelegenheit für Geschäftsführer, IT- und Produktionsverantwortliche sowie Compliance- und Risikomanagement-Experten, sich über die aktuellen Anforderungen und Maßnahmen zu informieren. Ziel ist es, den Unternehmen in Steyr und Umgebung eine praxisnahe Einordnung der Herausforderungen zu bieten. Wer Interesse hat, findet weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung auf der Website der NIS Initiative: Hier klicken.

Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv die Cyber-Resilienz Ihres Unternehmens mit! Die Zukunft ist digital, und die Sicherheit ist ein gemeinsames Ziel, das wir alle anstreben müssen.

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