Eva und Moni Hopfgartner aus Oberdrum in Oberlienz haben mit ihrer ersten Single „reich“ ein bedeutendes Kapitel in ihrer musikalischen Laufbahn aufgeschlagen. Die Schwestern, die ihre musikalische Ausbildung von den Eltern erhielten, bedienen sich eines breiten Spektrums an Instrumenten. Während Eva Klavier, Harfe, Ukulele und ein wenig Gitarre spielt, greift Moni zur Gitarre, dem Saxophon, der Querflöte und der Zither. Ihre musikalische Bandbreite reicht von Volksmusik über Austropop bis hin zu Pop und wird stark von Künstlern wie Christina Aguilera, P!NK, Hubert von Goisern und Reinhard Fendrich beeinflusst. Im Februar 2023 veröffentlichten sie bereits ihr erstes Cover-Album und traten im selben Sommer auf größeren Bühnen auf. Diese Auftritte, wie beim Sommerfest, waren für die Geschwister besonders emotional, da Moni von ihrer Nervosität berichtete, die durch bekannte Gesichter im Publikum gemildert wurde.

Die Debütsingle „reich“ ist ein liebevoll gestaltetes Liebeslied in Mundart, das von Eva geschrieben und von Markus Musshauser produziert wurde. Michael Zabernig begleitete die beiden Schwestern während der Studioaufnahmen auf der Gitarre. Mit ihrem Lied hoffen sie, viele Menschen zu berühren. In der Zwischenzeit verfolgen die Schwestern auch akademische Ziele. Eva studiert Lehramt für Ethik und Musik in Wien, während Moni Gesundheitsmanagement am MCI in Innsbruck studiert. Langfristig planen sie, wieder in Osttirol zu leben und gemeinsam Musik zu machen.

Die Musikwirtschaft in Österreich

Die Hopfgartner-Schwestern sind Teil einer dynamischen Musikwirtschaft in Österreich, die laut einer aktuellen Studie rund 117.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt anhängt. Dies entspricht der Beschäftigung im gesamten Maschinenbau und übersteigt sogar die Arbeitsplätze im IT- und Finanzsektor. Die Musikwirtschaft, die jährlich eine Bruttowertschöpfung von 7,5 Milliarden Euro erzielt, generiert fiskalische Effekte von etwa 4,35 Milliarden Euro, was ungefähr 2,8 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Diese Studie, die vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft sowie anderen relevanten Institutionen in Auftrag gegeben wurde, gibt einen klaren Einblick in die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.

Trotz der positiven Entwicklungen gibt es auch Herausforderungen. Der hohe Importanteil führt zu einem Abfluss von Gagen und Tantiemen ins Ausland, besonders bei Musikproduktionen für Radio und TV. Auch der Musik-Streaming-Markt wird oft als finanzielles Desaster für die Musikkünstler bezeichnet. Investitionen in die lokale Musikwirtschaft und staatliche Fördermittel könnten jedoch helfen, die Wertschöpfungseffekte zu steigern und die internationale Verbreitung österreichischer Künstler zu verbessern.

Politische Rahmenbedingungen und Zukunftsaussichten

Die Notwendigkeit eines „Masterplans Musikstandort Österreich“ wird immer wieder betont, um die Musikwirtschaft besser erfassen und unterstützen zu können. Eine Erhöhung des Anteils österreichischer Musik im Radio um nur fünf Prozent könnte zu jährlichen Mehreinnahmen von über einer Million Euro führen. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass rund 7.000 direkt Beschäftigte in der Musikwirtschaft als Treiber einer Branche fungieren, die insgesamt 95.000 direkt und 20.000 indirekt Beschäftigte umfasst. Auffällig ist, dass die Musikwirtschaft mehrheitlich weiblich ist, mit 56,6 Prozent der Beschäftigten, wobei 17,7 Prozent der Arbeitskräfte selbstständig sind. Musikschaffende tragen im Durchschnitt zur Schaffung von 16 weiteren Arbeitsplätzen in Österreich bei.

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Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft tragen Eva und Moni Hopfgartner dazu bei, die musikalische Landschaft in Österreich zu bereichern und das Potenzial der Musikwirtschaft weiter auszuschöpfen. Ihre Musik könnte nicht nur viele Menschen berühren, sondern auch ein Teil eines größeren wirtschaftlichen Erfolges werden.