In Braunau hat die Digitalisierung, besonders in der weiblichen Perspektive, einen neuen, strahlenden Stern am Himmel: Anja Rögl-Brunner. Diese IT-Führungskraft wurde nicht nur für ihren unermüdlichen Einsatz in der Branche gewürdigt, sondern ist auch Absolventin der ersten BeWirkwerkstatt 2030. Diese spannende Initiative, die von Oktober 2025 bis April 2026 stattfand, brachte 40 Frauen aus Oberösterreich zusammen, um Ideen zu gesellschaftlichen Zukunftsthemen in konkrete Projekte zu überführen. Und das ist noch nicht alles – die feierliche Zertifikatsverleihung fand Ende April in Linz statt, geleitet von der Frauen-Landesrätin Christine Haberlander.
Rögl-Brunner hat sich besonders dem Thema „Digitalisierung & Female Tech“ gewidmet. Ihre Arbeit fokussierte sich darauf, die Sichtbarkeit von Frauen in technischen Berufen zu erhöhen und die digitale Transformation für Unternehmen verständlicher zu gestalten. Ihre Perspektive als stellvertretende Bereichsleiterin für IT und Digitalisierung in einem Industrieunternehmen bringt sie dabei ideal ein. Die Teilnehmerinnen der Werkstatt durchliefen acht Module, in denen sie sich mit Megatrends, politischen Entscheidungswegen sowie Werten und persönlicher Wirkung auseinandersetzten. Das klingt nach einer Menge Input, oder? Und das war es auch! Die Module beinhalteten Werkzeuge für Beteiligung, Präsentation, Medienarbeit, Social Media und den Einsatz von KI. Experten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Innovation gaben wertvolle Impulse, die für die Teilnehmerinnen sicherlich prägend waren.
Projekte mit Weitblick
Die in der BeWirkwerkstatt entwickelten Projekte deckten ein breites Spektrum ab. Themen wie Pflege, Community Nursing, Green Jobs, Klimabewusstsein, MINT-Förderung, Gleichstellung und Mikro-Feminismus wurden beleuchtet. Diese Vielfalt zeigt, wie wichtig es ist, dass Frauen in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, um zukunftsorientierte Lösungen zu finden. Die BeWirkwerkstatt ist Teil der Frauenstrategie 2030, die Frauen stärken soll, die Verantwortung übernehmen möchten. Und das ist dringend nötig, denn Frauen haben in der Digitalbranche oft mit Schwierigkeiten zu kämpfen.
Laut einer Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Digitalverband Bitkom durchgeführt wurde, sehen sich Frauen in IT- und Digitalberufen häufig mit Hürden konfrontiert, die deren Einstieg und Verbleib in der Branche erschweren. Ein seltener Einstieg und häufigerer Ausstieg sind nur einige der Herausforderungen, die sie bewältigen müssen. Fehlende Unterstützung von Arbeitgebern wird als einer der häufigsten Gründe für diese Schwierigkeiten genannt. Die Studie, die die aktuelle Situation in der IT-Branche analysiert, wird sicher spannende Ergebnisse für die Jahre 2024 und 2025 liefern.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Ehrung von Anja Rögl-Brunner und die Erfolge der BeWirkwerkstatt sind also nicht nur persönliche Triumphe, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung. Die Digitalisierung ist ein großes Wohlstands- und Fortschrittsversprechen – das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die gesamte Gesellschaft. Die Notwendigkeit, Frauen in dieser Branche zu fördern, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist heute wichtiger denn je. Es bleibt zu hoffen, dass die Initiativen wie die BeWirkwerkstatt weiterhin Früchte tragen und mehr Frauen ermutigen werden, in technischen Berufen durchzustarten.
Um mehr über Anja Rögl-Brunner und ihre beeindruckende Reise zu erfahren, werfen Sie einen Blick auf die Originalquelle.
