Doppelkopf-Skulptur bereichert Kunstszene in Aspach
Am 23. Juni 2026 war es soweit: Vor dem Daringer Kunstmuseum in Aspach wurde die beeindruckende Skulptur „Doppelkopf“ eingeweiht. Der feierliche Akt fand auf dem erhöhten Vorplatz an der Westseite des Museums statt und zog zahlreiche Besucher an. Die Skulptur, die stolze zweieinhalb Meter hoch ist, ist eine Nachbildung des Originals von Manfred Daringer, das nur etwa 50 Zentimeter misst. Interessanterweise wurde die monumentale Version von der Holzbaufirma Wiehag aus Altheim in Holzleimbauweise gefertigt und finanziert. Dies zeigt, wie eng Kunst und regionale Unternehmen zusammenarbeiten können.
Bürgermeister Georg Gattringer und Wiehag-Geschäftsführer Erich Wiesner ließen es sich nicht nehmen, in ihren Ansprachen die Bedeutung dieser Zusammenarbeit zu betonen. Beide sind überzeugt, dass solche Projekte bleibende Werte schaffen und die Kultur in der Region stärken. Neben der imposanten Skulptur werden Besucher eingeladen, an einer geführten Wanderung teilzunehmen, die 14 Stationen des Daringer Lebenswegs der Kunst in Aspach umfasst. Die Skulptur wird damit zum Ausgangspunkt für kulturelle Entdeckungsreisen in der Umgebung.
Ein Blickfang für die Region
Die „Doppelkopf“-Skulptur ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Denkmal, das zum Nachdenken anregt. Vor dem Kunstwerk steht eine Liege mit der provokanten Frage: „Was sagt dir der Doppelkopf?“ Diese Einladung zur persönlichen Auseinandersetzung bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich mit dem Thema Menschsein auseinanderzusetzen. Warum ist das wichtig? In einer Zeit, in der Kunst oft nur im Atelier stattfindet, bringt dieses Projekt Kunst in den öffentlichen Raum und macht sie für jeden zugänglich.
Die Skulptur ist Teil eines größeren Konzepts, das den „Daringer Lebensweg der Kunst“ erweitert. Mit der neuen Station wird die Rundwanderung durch Aspach, die mittlerweile 13 Skulpturen der Daringer Künstlerfamilie verbindet, weiter bereichert. Die monumentale Darstellung ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sie setzt auch ein sichtbares Zeichen für Kunst und Kultur in der Region – ein echtes Highlight!
Kunst für alle
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass solche Initiativen auch die jüngere Generation ansprechen. In Zusammenhang mit Projekten zur Förderung von Kunst im öffentlichen Raum werden lokale Künstler:innen einbezogen, um eigene Werke zu gestalten, die dann für alle dauerhaft zugänglich sind. Dieses Engagement, Kunst in das tägliche Leben zu integrieren, ist nicht nur ein Gewinn für die Kultur, sondern auch für das Gemeinschaftsgefühl. Hier wird ein Raum geschaffen, wo Kunst, Natur und Menschen zusammenkommen.
Das Daringer Kunstmuseum hat übrigens ganzjährig von Freitag bis Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. So hat jeder die Gelegenheit, die beeindruckenden Werke zu entdecken und vielleicht sogar selbst Teil dieses kreativen Prozesses zu werden. Die „Doppelkopf“-Skulptur könnte dabei der erste Schritt sein, um noch mehr Menschen für Kunst zu begeistern und die kulturelle Landschaft im Innviertel nachhaltig zu bereichern.
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