Heute ist der 13.05.2026 und die Immobilienlandschaft im Bezirk Braunau zeigt sich in einem ganz neuen Licht. Der österreichische Einfamilienhausmarkt hat sich im Jahr 2025 erholt und das spiegelt sich vor allem in der stabilen Nachfrage und den moderat steigenden Preisen wider. Im Innviertel, zu dem auch Braunau gehört, wurden insgesamt 11.551 Einfamilienhäuser verbüchert – das viertbeste Ergebnis der letzten Jahre! Damit hat sich der Bezirk als einer der größten Märkte in Oberösterreich etabliert. Tatsächlich wird rund jedes zehnte Einfamilienhaus in Oberösterreich hier verkauft.

Die Preise für Einfamilienhäuser sind im Durchschnitt um zwei Prozent gestiegen. Österreichweit liegt dieser Preis bei etwa 340.000 Euro. Im Innviertel sind wir mit einem typischen Preis von rund 305.800 Euro etwas günstiger dran. Doch Braunau hat mit durchschnittlich 330.330 Euro die Nase vorn. Hier beträgt das Wachstum sogar sechs Prozent – zwar moderater als in den Nachbarregionen Ried und Schärding, die zweistellige Zuwächse verzeichnen, aber dennoch beachtlich.

Attraktive Bestandsimmobilien und veränderte Kostenstrukturen

Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Nachfrage anheizt, ist die veränderte Kostenstruktur. Trotz der Inflation sind Einfamilienhäuser real günstiger geworden. Das zeigt, dass viele Käufer zunehmend auf Bestandsimmobilien setzen, die durch ihre Attraktivität punkten. Remax Innova hat kürzlich 59 Einfamilienhäuser in Braunau und 34 in Ried vermittelt, was etwa jedes dritte Haus in der Region ausmacht.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft: 2026 wird als ein gutes Jahr für den Einfamilien- und Gebrauchtimmobilienmarkt prognostiziert. Es gibt jedoch wenig Bewegung im Neuimmobilienmarkt, was uns ein wenig nachdenklich stimmt. Gründe für diese Unsicherheit sind unter anderem die steigende Inflation und der Nahostkonflikt, die viele potenzielle Käufer zögern lassen.

Marktentwicklung und Stabilität der Wohnungspreise

<pInteressanterweise stabilisieren sich auch die Wohnungspreise in Österreich zunehmend. Die Verunsicherung und Kaufzurückhaltung in den letzten Jahren hat zu einem Rückgang der Handelsaktivität geführt. Doch bereits 2024 stabilisierte sich die Handelsaktivität auf dem Vorjahresniveau. Verkaufspreise für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser blieben auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Das sind doch positive Nachrichten, oder? Anzeichen deuten darauf hin, dass die Zeit der Preisrückgänge vorüber ist.

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In Bundesland Salzburg beispielsweise stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 1,5 % und für Einfamilienhäuser um 2,9 %. Doch es gibt ein starkes Preisgefälle zwischen den Top-Regionen und günstigeren Teilen des Landes. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im Bezirk Kitzbühel übersteigt sogar die 10.000 Euro-Marke! Im Vergleich zum Jahr 2018 zeigen die meisten Bezirke ein durchschnittliches Plus von 36 %. In einigen Regionen haben sich die Quadratmeterpreise für Wohnungen nahezu verdoppelt, was die Dynamik und die Herausforderungen auf dem Markt verdeutlicht.

Der Bezirk Braunau bleibt also ein spannendes Pflaster, das sowohl die Käufer als auch die Investoren anzieht. Die aktuelle Entwicklung könnte viele dazu ermutigen, in die eigenen vier Wände zu investieren – auch wenn die Umstände manchmal herausfordernd erscheinen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickeln wird und welche Möglichkeiten sich in den kommenden Jahren bieten werden.