Heute ist der 20.06.2026 und in Braunau gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Landwirtschaft. Innocent Atworo, der designierte Leiter einer neuen landwirtschaftlichen Berufsschule in Lira, Uganda, hat kürzlich die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule (LWBFS) Burgkirchen in Österreich besucht. Dieser Besuch war Teil eines Austauschs über innovative landwirtschaftliche Ausbildungsmethoden, der von der ARGE Schulpartnerschaft der HTL Braunau initiiert wurde. Es ist schon beeindruckend, wie internationale Bildungspartnerschaften dabei helfen können, Wissen über Grenzen hinweg zu transportieren!

Der Bau der neuen Berufsschule in Lira erfolgt mit Unterstützung des Landes Oberösterreich. Die Klassenräume sind bereits fertiggestellt, während der Bau der Schulküche derzeit in vollem Gange ist. Der Unterrichtsbetrieb soll im nächsten Schuljahr beginnen, was eine aufregende Aussicht für die Schüler in Uganda darstellt. Birgit Kasteneder, die Direktorin der LWBFS Burgkirchen, nahm sich die Zeit, Atworo durch die Schule zu führen und ihm verschiedene Ausbildungsbereiche näherzubringen. Von Pflanzenbau über Forstwirtschaft bis hin zu Bienenzucht – die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten ist enorm.

Beeindruckende Einblicke und handwerkliches Interesse

Besonders bemerkenswert war Atworos Interesse an den handwerklichen Ausbildungsinhalten wie Tischlerei, Metallbearbeitung und der Landmaschinenwerkstätte. Es ist klar, dass solche praktischen Fähigkeiten für die Jugendlichen in Uganda von großer Bedeutung sind. Die moderne Ausstattung der LWBFS Burgkirchen hat ihn sichtlich beeindruckt. Bruno Plunger von der ARGE Schulpartnerschaft äußerte sich ebenfalls positiv über den Austausch und betonte, dass dieser Besuch die Entwicklung der neuen Berufsschule in Lira maßgeblich beeinflussen könnte. Wer hätte gedacht, dass ein solcher Austausch so viele Impulse setzen kann?

Atworo und seine Begleiter waren begeistert von der Möglichkeit, neue Ansätze und Ideen für die landwirtschaftliche Ausbildung in Uganda zu entdecken. Die Einblicke, die er gewinnen konnte, werden mit Sicherheit dazu beitragen, die Qualität der landwirtschaftlichen Ausbildung in seiner Heimat zu verbessern. In einer Welt, in der sich die Landwirtschaft ständig weiterentwickelt, ist es unerlässlich, dass die kommenden Generationen gut ausgebildet sind. Der Austausch könnte somit nicht nur die Schule in Lira, sondern auch die gesamte Region stärken.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Partnerschaft weiterentwickeln wird und welche konkreten Maßnahmen aus dem Besuch resultieren. Aber eines ist sicher: Die Begeisterung und der Wille, voneinander zu lernen, sind ein starkes Fundament für eine nachhaltige Zukunft in der Landwirtschaft – nicht nur in Österreich, sondern auch in Uganda. Vielleicht gibt es ja bald weitere Besuche und spannende Projekte, die den Austausch weiter vertiefen.

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