Am Mittwoch, dem 22. April, fand im Gugg in Braunau eine spannende Lesung statt, bei der Klaus Ranzenberger seinen neuesten Band der beliebten Onkel-Franz-Reihe präsentierte. Der Titel des Buches lautet „Onkel Franz und der Hausverstand – oder nix Genaues weiß man nicht“. Es ist bemerkenswert, dass dies der erste Band ist, der vollständig im Innviertel entstanden ist und vom Innsalz-Verlag herausgegeben wurde.

Die Verlegerin Barbara Brunner eröffnete die Veranstaltung und bezeichnete sich selbst als „Hebamme des Onkel Franz“. Sie beschrieb sowohl den Autor Ranzenberger als auch seine Hauptfigur Onkel Franz als skeptisch und unbestechlich, was der Autor mit einem humorvollen Augenzwinkern aufnahm. In seiner Lesung führte Ranzenberger das Publikum durch verschiedene Themen wie Ego, Toleranz, Glaube und Hoffnung, und das Ganze war geprägt von dem typischen Innviertler Schmäh und einem tiefgründigen philosophischen Ansatz. Musikalische Akzente setzte Josef Kili, der mit verschiedenen Instrumenten, darunter Piccoloflöte und Jazzsaxophon, auftrat.

Die Entwicklung der Onkel-Franz-Reihe

Klaus Ranzenberger, geboren 1964, hat die Buchreihe vor über zehn Jahren ins Leben gerufen. Der Ursprung der Reihe geht auf das Jahr 2014 zurück, und mittlerweile hat sie sich auf insgesamt sechs Bände entwickelt. Die ersten fünf Teile erschienen über einen Zeitraum von fünf Jahren, wobei der neueste Band 2023 veröffentlicht wurde. Die Chronologie der Bände sieht wie folgt aus:

  • 1. „Der Onkel Franz oder die Typologie des Innviertlers“
  • 2. „Neues vom Onkel Franz oder Die Odyssee eines Innviertlers“ (2018)
  • 3. „Kehraus“ (aktuell)

Die durchschnittliche Zeitspanne zwischen den Veröffentlichungen betrug etwa 2,3 Jahre, wobei die längste Pause zwischen 2014 und 2018 lag. Neben der Onkel-Franz-Reihe ist Ranzenberger auch der Schöpfer der Krimi-Serie um Gastronom Matthias Krantz, die in Burgheim spielt.

Ein Blick auf die Inhalte

In den ersten drei Bänden der Onkel-Franz-Reihe lag der Schwerpunkt auf Brauchtum, Reisen, Dorfgemeinschaft und Freundschaften, ohne dass es zu kriminellen Vorfällen kam. Die Leser wünschten sich Geschichten, die ohne Leichen und finstere Gestalten auskamen. Trotz dieser Wünsche wird Onkel Franz nun jedoch erneut in einen Kriminalfall verwickelt, was bei Kritikern Bedenken hervorrief, dass dies die Dorfgemeinschaft negativ beeinflussen könnte.

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Eine Leseprobe des neuen Romans zeigt, dass es auch dort keine Leiche gibt, was den Wünschen der Leser entgegenkommt. Die Bücher über Onkel Franz bieten eine unterhaltsame Möglichkeit, in die Welt des Innviertels einzutauchen und laden dazu ein, sich mit den Charakteren und ihren Geschichten zu identifizieren.

Für alle, die an der Onkel-Franz-Reihe interessiert sind, lohnt sich ein Blick auf die Veranstaltung und die Bücher. Sie bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Innviertler und deren Umgang mit den Herausforderungen des Lebens.