Am 2. Juli 2026 um 19 Uhr wird im Zimt Braunau ein ganz besonderer Abend stattfinden. Elma Pandžić, bekannt als Food-Bloggerin, Gemeinderätin und Kolumnistin, wird aus ihrem Debütroman „Emina“ lesen. Die Lesung verspricht nicht nur literarische Einsichten, sondern auch ein anschließendes Publikumsgespräch, bei dem man der Autorin Fragen stellen kann. Und das Beste? Ein Buffet wartet ebenfalls auf die Gäste! Wer teilnehmen möchte, sollte sich jedoch beeilen, da die Plätze begrenzt sind. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0676 847804284 oder daniela.auer@braunau.ooe.gv.at.

„Emina“ ist der erste Teil einer Familiensaga, die sich um fünf Cousinen dreht, deren Lebenswege sich zwischen Bosnien, Österreich und anderen europäischen Ländern entfalten. Die Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst: Aufwachsen in der Diaspora, kulturelle Zugehörigkeit, der Konflikt zwischen Tradition und Moderne, sowie gesellschaftliche Erwartungen an Frauen. Pandžić geht damit den Fragen nach Identität, Verlust und Gewalt nach – Themen, die sicherlich viele berühren werden.

Eine Liebesgeschichte, die Grenzen überwindet

Die Handlung von „Emina“ beginnt auf einer bosnischen Hochzeit und erzählt von der Liebesgeschichte zwischen Enzo und Emina. Das Besondere daran ist, dass es nicht einfach eine klassische Liebesromanze ist, sondern vielmehr der Fokus auf Liebe als Prozess gelegt wird. Missverständnisse und innere Wunden spielen eine zentrale Rolle in der Erzählung. Pandžić zeigt auf, wie die Schicksale von Frauen zwischen verschiedenen Ländern und Sprachen miteinander verwoben sind.

Die Autorin gibt in der Lesung auch Einblicke in den Entstehungsprozess ihres Romans und spricht über das Thema Self-Publishing und die Herausforderungen des Buchmarktes. Mit ihrem Künstlernamen „Elma Saray Lale“ möchte sie zudem ihre verschiedenen Rollen im Leben voneinander abgrenzen. Ihre ersten Texte und Gedichte schrieb sie bereits im Alter von zehn Jahren, und 2021 erschien ihr erstes Kinderbuch „Freddi, der Chaoshase“. Ihr Ziel sind Geschichten, die das Leben in der bosnischen Diaspora und moderne Liebesromane in deutscher Sprache thematisieren.

Kulturelle Brücken und gesellschaftliche Themen

Die Auseinandersetzung mit der Diaspora ist ein zentrales Anliegen in Pandžićs Arbeiten. Der Begriff selbst hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen – er hilft dabei, die Herausforderungen und Chancen von Menschen zu verstehen, die als ethnische oder kulturelle Gemeinschaft in der Fremde leben. In einer globalisierten Welt wird das Thema Diaspora immer relevanter, und es ist spannend zu sehen, wie diese Thematik in der Literatur behandelt wird. Pandžićs Werk bietet nicht nur Einblicke in den Alltag bosnisch-stämmiger Personen, sondern beleuchtet auch kulturelle Bräuche und Traditionen.

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Für Leserinnen und Leser, die sich für gesellschaftliche Fragestellungen interessieren, bietet die Lesung am 2. Juli eine hervorragende Gelegenheit, Gedanken und Ideen auszutauschen. In einer Zeit, in der Migration und kulturelle Identität oft kontrovers diskutiert werden, hat Pandžić mit „Emina“ einen wichtigen Beitrag zur Literatur geleistet. Ein Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

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