Am 22. Mai fand in Döstling der Spatenstich für einen ganz besonderen Bauhof statt – und zwar für die drei Gemeinden Haigermoos, Ostermiething und Tarsdorf. Dieses Projekt wird nicht nur die Infrastruktur der Region verbessern, sondern ist auch ein echtes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit. Bürgermeister Gerhard Holzner betonte während der Zeremonie die Notwendigkeit eines adäquaten Bauhofs für die Bürger, und das kann ich nur unterstützen. Wer sich schon mal mit den alltäglichen Herausforderungen der Gemeinde auseinandergesetzt hat, weiß, wie wichtig solche Einrichtungen sind!

Mit Kosten von rund 4 Millionen Euro wird dieses Bauvorhaben sicher nicht billig, doch die Vorteile überwiegen. Die geplante Eröffnung des Bauhofs ist für 2027 vorgesehen, und die drei Gemeinden mit insgesamt etwa 6.000 Einwohnern wollen hier ihre Ressourcen bündeln. Das Projekt wird von der Oberndorfer Firma Tiefenthaler-Schichtle umgesetzt, während Architektin Marina Landauer, die den Architekturwettbewerb 2024 gewann, für die Planung zuständig ist. Sie hat ein durchdachtes Konzept erarbeitet, das unter anderem 150 Quadratmeter für Büro- und Sozialräume in Holzbauweise, 280 Quadratmeter Lagerfläche, fünf Pkw-Garagen und 45 Quadratmeter Werkstätten umfasst. Das klingt doch nach einem tollen Platz für die vielfältigen Aufgaben, die hier anfallen werden!

Förderung und Finanzierung

Ein weiterer Lichtblick: 95% der Gesamtkosten werden durch das Land Oberösterreich gefördert, was etwa 3,8 Millionen Euro ausmacht. Die verbleibenden 237.000 Euro müssen die Gemeinden selbst stemmen – Haigermoos mit 33.000 Euro, Ostermiething mit 110.000 Euro und Tarsdorf mit 94.000 Euro. Landtagsabgeordneter Klaus Mühlbacher hob hervor, dass dieses Projekt nicht nur Kosten senkt, sondern auch eine verlässliche Versorgung für die Bürger sichert. Das sind doch alles positive Nachrichten für die Region!

Das Vorzeigeprojekt ist zudem als Interreg-Projekt anerkannt, was die Bedeutung und den Innovationscharakter unterstreicht. Die Gemeinden zeigen damit, dass sie bereit sind, gemeinsam in die Zukunft zu investieren – und das ist in Zeiten, in denen Zusammenarbeit wichtiger denn je erscheint, ein starkes Signal. Man kann nur hoffen, dass solche Projekte Schule machen und auch andere Gemeinden zur Nachahmung anregen!

Es bleibt spannend, wie sich das Projekt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Vorfreude auf den neuen Bauhof ist spürbar und es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die interkommunale Zusammenarbeit weiter entfalten wird. Hier wird nicht nur ein Gebäude errichtet, sondern auch eine neue Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit der Gemeinden gelegt. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt!

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